Kassel und auf dem Habichtswaldsteig, vom 21. - 29.09.2019

 

Teilnehmer:

Annelie Dierdorf, Elisabeth & Gerd Dürr, Rosemarie Göhner, Ulrich Grapatin, Maureen Hindrichs, Walter Lohmüller, Anne Marzolph, Irmgard & Karlheinz Mienert, Detlef Müller, Waltraud Osing, Ulrich Pakosch, Margret Pick, Dagmar Pusch, Claus Wöhlken

Wanderführer: Heinz Rund

 

 

Samstag, 21.09.

Heinz hatte im Vorfeld der Wanderwoche schon klären können, dass wir erst am Nachmittag in unserem Hotel einchecken konnten. Deshalb wurde der Treffpunkt beim Infozentrum Wilhelmshöhe festgelegt. Dort fanden sich dann pünktlich die Mitwanderer ein, z.T. nachdem sie vorher schon zusammen Kaffeepause gemacht hatten. Wie immer bestens organisiert stiegen wir um 14.00 Uhr in den Bus zur Stadtrundfahrt. Die kompetente Führerin gab vorab einen Überblick über die Geschichte und die Entwicklung der Stadt seit dem 9. Jahrhundert bis heute. In eineinhalb Stunden wurden wir durch die verschiedenen Stadtbezirke gefahren und an wichtigen Punkten wurden noch Einzelheiten erklärt und auf Besonderheiten hingewiesen. Die letzte halbe Stunde verbrachten wir dann beim „Herkules“ auf der Wilhelmshöhe mit phantastischem Weitblick auf die Berge ringsum. Bei strahlender Herbstsonne gab es dann noch einen Überblick zu den Wasserspielen, die morgen im Verlauf der Tageswanderung auf dem Programm stehen. Gegen 17.00 Uhr wurden dann im Hotel Kraft in Schauenburg die Zimmer verteilt und man traf sich schnell auf ein Bierchen, um den Durst zu löschen. Beim small talk stellte sich dann heraus, was auch so erfahrene Wanderurlauber vergessen hatten: Vom nicht vorhandenen Schnapsgläschen für die Pause bis: kein einziges Paar Socken bis zu 2 linke Wanderschuhe statt ein Paar Wanderschuhe …..

Das kann ja heiter werden; aber am Montag öffnen die Geschäfte!

 

 

Sonntag, 22.09.

Vorab: Geliehene Schnapsgläschen, Socken und Schuhe; alles hat super geklappt!!!!!

Schnell waren wir heute nach dem Frühstück wieder am großen Parkplatz beim Besucherzentrum Bergpark Wilhelmshöhe. Heinz hatte eine schöne Runde bergauf und bergab zusammengestellt.

Die Wanderung durch den riesigen Park mit uraltem Baumbestand auf zum Teil schmalen Pfaden war lohnenswert. Von 9.30 bis 13.30 Uhr ging es kreuz und quer, rauf und runter bis zum Herkules, den wir ja gestern schon kennengelernt hatten. Bei strahlender Sonne, klar blauem Himmel und sommerlicher Temperatur hatten sich schon zahlreiche Besucher eingefunden  und verteilten sich auf den Treppen und Terrassen der Anlage. Für fast alle von uns war es der erste Besuch bei den Wasserspielen in Kassel. Wir konnten keinen besseren Tag erwischen. Wie gestern bei der Stadtrundfahrt vorgeschlagen wanderten wir mit dem Wasser wieder 200m großenteils auf bequemen Stufen bergab bis zu der Wiese am Teich wo um 15.45 Uhr pünktlich die große Fontäne 5o m hoch geschossen kam. Mit dem Besucherstrom wanderten wir dann noch kurz zu unseren Autos und waren gegen 16.30 Uhr wieder im Hotel. Im Hinblick auf die Wettervorhersage für morgen ließen wir es uns noch ein Stündchen auf der Terrasse in der Sonne gut gehen.

 

 

Montag, 23.09.

Der Wettergott meint es gut mit uns! Über Nacht hatte sich die Vorhersage deutlich verbessert. Wir brauchten weder Schirm noch Regenjacken. Pünktlich kamen die Taxen und brachten uns zum Bahnhof Zierenberg. Dann ging es los und gleich mächtig bergauf bis zum Schreckenbergturm. In der Ortsmitte bewunderten wir vorher noch die schöne Kulisse von alten gepflegten Fachwerk-häusern. Beim Turm wollten nicht alle die Trinkpause unterbrechen um sich nach oben auf die Plattform, wo nicht mehr als 6 Leute Platz hatten zu quälen. Nach einer sehr engen schmalen Steintreppe im Dunkeln folgte nämlich noch eine stabile, aber sehr steile Holztreppe. Die Aussicht von oben lohnte allerdings die Mühe. Wieder bergab marschierten wir dann erst durch den Wald und dann am Hang entlang über einen Panoramaweg bis zu einem Segelflugplatz und dann zu den Helfensteinen wo einst ein keltisches Heiligtum bestanden haben soll. Archäologische Funde von Tonscherben aus dem 5.und 6. vorchristlichen Jahrhundert und andere Relikte aus dem 12./13. nachchristl. Jahrhundert beweisen die lange Besiedlungszeit an dieser markanten Stelle. Der Panoramaweg hatte uns durch ein großes mit Wacholderbüschen bewachsenes Gebiet geführt. Hier werden Ziegenherden gehalten, um den unerwünschten Bewuchs von Sträuchern abzuweiden und so Lebensraum für zahlreiche seltene Pflanzen zu erhalten. Noch einmal ging es dann bergab und noch ein letztes Mal bergan auf den Dörenberg. Damit hatten wir zwischen 500 und 600 Höhenmeter Aufstieg geschafft. Dann war es nur noch ein Auslaufen bis zur Kirche im Ort Dörenberg. Dank perfektem Timing waren wir 10 Minuten vor den 3 Taxis da und freuten uns auf das verdiente Bier / Kaffee in unserem Gasthaus. Ein gelungener Tag!

 

 

Dienstag, 24.09.

Der Wandertag begann grandios! Beim Frühstück brachte der DHL-Bote den nachgeschickten Schuh. Nun kann nichts mehr passieren! Wieder hatte der Wettergott ein Einsehen und wir hatten nochmal (letztmals?) einen herrlichen Spätsommertag: Pünktlich starteten wir in Dörenberg unsere Wanderung. Es waren 2 km mehr als gestern auf dem Programm aber ähnlich viele Höhen-meter. Da wir aber schon gut eingelaufen waren, hatten wir keine Probleme die Etappe zu bewältigen. Von der Burgruine Igelsburg außerhalb Dörenbergs war eigentlich nichts zu erkennen. Der Silbersee bei der ehemaligen Basaltgrube war nicht silbern, sondern grün von Entengrütze und die wenigen Enten mussten sich dadurch arbeiten. Mehr bergauf als bergab ging es durch den Wald bis kurz vor Schauenburg-Hoof, wo wir die Autobahn unterquerten. Den Lärm der Autos hatten wir schon von weitem gehört und wurden davon genervt!! Wir waren so gut in der Zeit, dass wir auch den steilen Aufstieg zur Ruine Schauenburg locker angehen konnten. Wie schon auf den Info Tafeln unterwegs angekündigt, waren nur kümmerliche Reste der Fundamente einer Umfassungsmauer zu erkennen. Insoweit war nichts Spektakuläres zu besichtigen. Die Rundsicht von einer Aussichtsbank oben auf dem Hügel lohnte jedoch den etwas mühsamen Aufstieg. Nach gemütlicher Pause brauchten wir nur noch zur Ortsmitte / Kirche absteigen und auf unsere Taxen warten. Das Feierabendbier / Kaffee gab es dann aber erst nach dem Essen weil unser Gasthof Ruhetag hatte und auch sonst im Ort keine andere Möglichkeit vorhanden war. Einer unserer Taxifahrer hat uns heute wieder von der Apfelwein – und Apfelsektproduktion im Ort vorgeschwärmt! Wie es aussieht können wir am Samstagnachmittag eine Betriebsbesichtigung machen. Prost!

 

 

Mittwoch, 25.09.

Es ist noch nicht ermittelt worden, wer aus unserer Gruppe einen Draht zu Petrus / Wettergott hat. Irgendwie muss aber eine gute Verbindung existieren! Wir mussten zwar zu Beginn unserer Wanderung die Schirme aufspannen, aber über leichtesten Nieselregen ging es nicht hinaus. Zum Warmlaufen stiegen wir zum Saukopf 511 m auf. Das Wetter wurde immer besser sodass wir auch bald eine gemütliche Frühstückspause einlegen konnten. Danach mal bergauf, mal bergab kamen wir auf historischem Boden bis zu Ruine Falkenstein. Zahlreiche Hinweistafeln unterwegs und bei den alten Gemäuerresten informierten über die Besiedlungsepochen seit der Jungsteinzeit und dann über die wechselnden Besitzverhältnisse im Mittelalter, der Blütezeit der Burgen. Von der Ruine bot sich tatsächlich ein wunderbarer Rundblick. Von den Ruinen Altenburg war dann auf unserm weiteren Weg so gut wie nichts mehr zu erkennen. Mittagspause bei Engelsruh: Hier wurde erklärt, wie der Name durch eine Frau Engel, die hier vor fast 200 Jahren auf dem Weg zum Markt nach Kassel immer Pause gemacht hatte, entstanden ist. Jetzt war es nicht mehr weit über den Lauseküppel bis zu unserem Ziel in Bad Emstal-Sand. Bei Kuchen, Kaffee oder Eis konnten wir in aller Ruhe warten, bis unsere Taxis kamen und uns ins Hotel zurückbrachten. Derweil hat es tüchtig geregnet, was uns nicht im Geringsten gestört hat.

 

 

Donnerstag, 26.09.

Ein paar Minuten Fahrt mit den Taxis und wir waren wieder in Sand. Die Wanderung startete am Kurpark, der sehr schön bepflanzt war. Ein paar besonders schöne Rosen mussten auch unbedingt fotografiert werden. Das Wetter hielt sich, sogar die Sonne ließ sich ein wenig blicken; dadurch konnten wir das schon z.T. rot verfärbte Herbstlaub bewundern. Deutlich weniger Höhenmeter als an den letzten Tagen machten die Tour leichter. Nach der Frühstückspause ging es über eine malerische alte Steinbrücke auf die andere Seite der Museumsbahn Hessencourier.  Dann doch noch mal aufwärts zu Hohen Warte und dem angepriesenen Märchenrastplatz Himmelsschaukel. Die Schaukel entsprach keineswegs unseren hohen Erwartungen und den Turm / das Türmchen hätten wir uns auch sparen können. Die Bänke für die die Mittagspause waren aber ok. Beim Abstieg in das Elbe Bachtal mussten wir dann tatsächlich die Schirme aufspannen. Nach einer Viertelstunde wurde es aber wieder trocken. Unser Wanderziel erreichten wir schon vor 14.30 Uhr. Leider gab es im ganzen Ort keine Möglichkeit, einen Kaffee oder ein Bier zu trinken. Abgeholt werden sollten wir aber erst um 16.00 Uhr! Vor dem einsetzenden Regen retteten wir uns in eine überdachte Bushaltestelle. Der Taxiunternehmer hatte ein Herz für uns und schickte uns schnell ein Großraumfahrzeug, das uns in 2 Fuhren nacheinander zu unserem Gasthof brachte. Und obwohl um diese Zeit eigentlich noch geschlossen war, konnten wir uns mit Kaffee wieder aufwärmen! Danke!

Jetzt haben wir nur noch 2 Etappen.

 

 

Freitag, 27.09.

Nach dem Frühstück hielt sich heute die Begeisterung der Gruppe im Hinblick auf die Tagesetappe durchaus in Grenzen! Man hörte vereinzelt das Wörtchen „Ruhetag“. Der schon lange angekündigte Regen hatte tatsächlich eingesetzt wenn auch in Form von Nieseln. Selbstverständlich waren dann aber kurz vor neun Uhr alle versammelt; Regenhosen, Regenjacken, Schirme und Hüte parat! „Regenfest“ marschierten wir dann gut 200 m bergauf zur Ruine Weidelsburg. Das hat sich gelohnt.  Teile der Burganlage (Wohntürme, Umfassungsmauern, Tore und Außentürme) sind für die Besucher restauriert worden. Einen Turm konnte man besteigen; bei guter Sicht waren Ausblicke zum Rothaargebirge und bis zum Taunus möglich. Heute war das mit der Sicht leider nicht so überwältigend. Das Wasser von oben wurde weniger und weniger und wir konnten die Schirme einpacken. Der Abstieg von der Burg war steil und ein bisschen rutschig; erforderte volle Aufmerksamkeit. Die Frühstückspause genossen wir bei Sonnenschein mit Blick auf das nahe gelegene Naumburg. Unser Track führte uns dann aber im großen Bogen an dem Städtchen vorbei. Heinz hatte die Etappen etwa gleich lang geplant und so mussten wir heute noch ein paar km der letzten Strecke erwandern, um morgen im Zeitrahmen bleiben zu können. Die Wegeführung war sehr abwechslungsreich. Vor dem „Endspurt“ durch ein idyllisches Bachtal kamen wir noch an einem Obstlehrpfad vorbei. Hier werden vor allem alte Apfelsorten kultiviert. Ein Teil der Gruppe konnte dann auf einer Wiese einen jungen Fuchs beim Mäusefangen beobachten. Pünktlich am Ziel angekommen, war es sogar für alle noch möglich in einer Bäckerei Kaffee und Kuchen zu genießen

Jetzt sind wir gespannt, was der letzte Wandertag noch bringt.

 

 

Samstag 28.09.

Zum letzten Mal kamen unsere Taxen und brachten uns zu einem Wanderparkplatz in der Nähe von Naumburg. Der Wanderweg führte uns auf schmalen Pfaden nur leicht bergauf und bergab unterhalb des Sengelsberg und Weinbergs in Richtung Waldeck. Wieder hatten wir Glück mit dem Wetter. Nach und nach verzogen sich die Wolken und die Sonne kam heraus. Es gelangen dadurch schon schöne Fotos von großen  frei stehenden Bäumen im bunten Herbstlaub. Nach Überquerung einer Landstraße mussten wir in den Ort Waldeck ein ganzes Stück aufsteigen. Zuerst besichtigten wir die hübsche evangelische Kirche. Bei der Übersichtskarte vor dem Gebäude kamen wir mit einem jungen Pärchen ins Gespräch. Sie boten uns von ihnen organisierte für Senioren geeignete Wanderungen an; waren ganz überrascht, von unseren Aktivitäten zu hören. Von weitem hatten wir auch die Burg Waldeck schon sehen können und machten auf der Aussichtsterrasse ein komfortables Mittagspicknick. Zu unseren Füßen leuchtete die Edertalsperre in der Sonne. Auf dem allerletzten Teilstück flüchteten wir gerade noch vor einem kräftigen Regenschauer unter einen Torbogen. Die 5 km bis zur Staumauer, unserem Ziel, zogen sich noch in die Länge. Der Habichtswaldweg führte uns nicht auf kurzem Weg am Ufer entlang, sondern noch über den fast 400 m hohen Uhrenkopf. Auf dem Pfad waren verschiedene Aussichtspunkte ausgebaut, sodass wir auch hier tolle Bilder machen konnten. Für ein paar Minuten hatten wir sogar einen kompletten Regenbogen vor der Linse. Der Abstieg zur Staumauer war dann mit gehöriger Vorsicht in Angriff zu nehmen. Wie immer ein perfektes Timing. Unsere Fahrer kamen 10 Minuten nach uns an und brachten uns ins Hotel. Wie vor ein paar Tagen verabredet, hatten wir dann im Haus gegenüber ein sehr interessante fast 2 stündige Führung durch eine Apfelschaumwein Produktion. Von der Obstanlieferung bis zum fertigen „Sekt“ oder auch bis zum fertigen Obstbrand wurden alle Arbeitsschritte erklärt. Natürlich durften wir auch die 3 verschiedenen Schaumweinsorten probieren! Ein gelungener Abschluss der Tage auf dem Habichtswaldsteig, auch wenn wir dadurch zu spät zum Abendessen kamen.

 

 

Sonntag 29.09.

Nach dem gemeinsamen Frühstück, wobei uns Anne schon am Samstagabend verlassen hatte, die Heimfahrt nach Hause.

 

Lieber Heinz! Herzlichen Dank für die Organisation und Durchführung dieser schönen Wanderwoche und die viele Mühe, die Du Dir mit all den Kleinigkeiten gemacht hast, die diese Tage für uns zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.

 

 

Irmgard

Der Vinschgau im Frühling

vom 18.05. bis 26.05.2019

 

 

Teilnehmer:  Margret und Klaus Völz, Angelika und Rolf Kohmann, Annelie Dierdorf, Detlef Müller, Margret Pick, Edith Löffelmann, Sigrid Ziarek, Dieter Vogel, Maureen Hindrichs, Ulrich Grapatin,  Waltraud Osing, Dagmar Pusch, Christiane Hartlieb, Roswitha Siebert, Ingrid Mohren, Ulrich Pakosch, Fredgar Hoffmann, Walter Lohmüller, Claus Wöhlken

Wanderführer: Heinz Rund

 

Samstag, 18.05.

Schon am Abend vorher traf sich eine kleine Gruppe zur Zwischenübernachtung in Pfronten. Nach einem gemütlichen Frühstück gings dann am nächsten Morgen über den Fern- und Reschenpass ins Vinschgau. Im Laufe des Nachmittags trafen alle wohlbehalten im Hotel Lamm ein, auch Waltraud, die mit der Bahn angereist war. Nachdem die Zimmer bezogen waren, wurden trotz feuchter Witterung, die ersten Erkundungsspaziergänge (z.B. zum Bäcker und zum nächsten Supermarkt) unternommen. Um 19 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. 

 

Sonntag 19.05.

Der Tag begann grau und etwas feucht. Vom Parkplatz an der Töllgrabenbrücke begann unsere Wanderung auf dem Algunder Waalweg. Zwischen Apfelbaumplantagen und Weinterrassen verlief der Wanderweg fast eben neben dem Waal entlang. Immer wieder hatten wir schöne Ausblicke auf Algund und das Meraner Becken. Der Blick auf die Bergspitzen wurde uns verwehrt, die Wolken hingen sehr tief, aber es regnete nicht mehr. Nachdem wir eine kleine Hängebrücke überquert hatten erreichten wir den Tappeinerweg mit Blick auf Schloß Tirol und die Brunnenburg. Wir  kamen am Hoferdenkmal vorbei, dem Gletscherschliff (einem Südtiroler Naturdenkmal) und dem Bergfried Ortenstein. Danach begann der Abstieg über den Margaretenweg zur Passeier. An ihr entlang erreichten wir den Elisabeth-Park und die Innenstadt von Meran. Nach der Einkehr zu einer Suppe, zu Kuchen oder Eis (wie gerade der Appetit war) spazierten wir durch die Kolonnaden und an der Passeier entlang zum Bahnhof. Mit dem Bus fuhren wir zurück zum Parkplatz Töllbrücke. Anschließend trafen wir uns im Hotel zur gemütlichen Plauderstunde in der Bar.

 

Montag 20.05.

Es regnete und zwar den ganzen Tag! Mit den Autos fuhren wir nach Schluderns zum Parkplatz am Bahnhof. Nach einem kurzen Besuch in der Kirche wanderten wir einen steilen, felsigen Weg hinauf zum Sonnensteig. Doch an diesem Tag war von Sonne nichts zu sehen und den versprochenen Blick zum Ortler gab es leider auch nicht. Die Wolken reichten bis ins Tal hinunter. Die Orte Glurns und Mals waren gerade noch zu erkennen. Trotz des Regen hielten die Malser ihre Wiesenbewässerung in Betrieb und bescherten uns auch noch eine zusätzliche Dusche. Nach dem Tartscher Bühel durchwanderten wir ein Waldgebiet und erreichten bald darauf Burgeis und die Kapelle St.Michael. Während wir noch die Fürstenburg bewunderten, lichteten sich plötzlich die Wolken und gaben den Blick frei auf Kloster Marienberg, unserem heutigen Ziel.  Nach einer kurzen Trinkpause wanderte die Gruppe zum Kloster hinauf. Ein paar abtrünnige Wanderer ersparten sich den Aufstieg und erkundeten den Ort und die Kirche. Beim Mohrenwirt gönnte man sich dann einen leckeren Apfelstrudel. An der Sennerei, neben der ganz jungen Etsch, trafen alle wieder zusammen und gemeinsam ging es auf einer abenteuerlichen Busfahrt (fast wie Achterbahn fahren) zurück nach Schluderns zu den Autos und weiter zum Hotel.

 

Dienstag 21.05.

Es war trocken und zeitweise schien die Sonne. Nach einer kurzen Autofahrt nach Tschars begann unsere Wanderung entlang dem Tscharser und später dem Stabener Waal auf den Sonnenhängen des Vinschgaus. Herrliche Ausblicke gab es über die weitläufigen Obstkulturen im Etschtal und auf die zur Ortlergruppe gehörenden schneebedeckten Berggipfel gegenüber.

Bald kam auch Schloß Juval, der Sommerwohnsitz Reinhold Messners in unser Blickfeld.  Nach einem kräftigen Anstieg, vorbei am Gasthof Sonnenhof, erreichten wir den Torturm des Anwesens. Bei der Führung durch verschiedene Innenhöfe und Wohnräume des Schlosses, durch Lagerräume, voller Ausrüstungsmaterial von seinen Expeditionen und einem gut gefüllten Vorratskeller bekamen wir einen kleinen Einblick in das Werk und das Leben des Bergsteigers Reinhold Messner. Nach dem Rundgang und einer Einkehr im urigen Jausenhof, wanderten wir über den Vinschger Höhenweg durch Kastanienhaine am Schnalser Waal entlang zurück nach Tschars. Rückfahrt mit den Autos zum Hotel. Nachdem sich schon am Montag Ingrids Schuhe langsam aufgelöst hatten, mußte sich heute Christiane von ihren Schuhen verabschieden. Hoffentlich geht das nicht so weiter!

 

Mittwoch 22.05.

Von Naturns fuhren wir nach Partschins zur Talstation der Texelbahn. Unsere Wanderung bagann mit der Auffahrt zum Giggelberg. Viele Erinnerungen gingen einigen durch den Kopf. Vor fast 10 Jahren haben wir bei der Umrundung der Texelgruppe hier übernachtet. Mit einer tollen Aussicht auf Rosengarten, den Lang- und Plattkofel und den Schlern begann die heutige Wanderung. Moderat ging es mal rauf und mal runter, dabei hatten wir immer wieder auch einen schönen Blick auf Meran. Vor der neuen Nasereithütte (sie besteht seit 5 Jahren) mußten wir ein Schneefeld überqueren, den Resten eines Lawinenabgangs. Die sonnige Terrasse der Hütte lud zu einer ausgiebigen Pause ein, es gab Kaffee, Kuchen und eine riesige Portion Kaiserschmarren.

Wir verließen den Meraner Höhenweg, der weiter Richtung Tablander Alm und dem Hochganghaus führte und stiegen langsam zum Partschinser Wasserfall ab. Der Weg war steil und steinig und erforderte unsere ganze Aufmerksamkeit. Am Kraftwerk Wasserfall machten wir Pause und bestaunten die gewaltigen Wasserfluten des Zielbachs, die hier ca. 100 Meter in die Tiefe stürzen. Ein kleines Stück wanderten wir am Partschinser Waal entlang, überquerten den Zielbach und erreichten schließlich wieder den Parkplatz an der Texelbahn. Mit den Autos ging es zurück ins Hotel.

 

Donnerstag 23.05.

Blauer Himmel und Sonnenschein, der Tag versprach einen aussichtsreichen Wandertag. Wir fuhren mit den Autos ins Schnalstal, vorbei an Katharinaberg und Karthaus zum Vernagtstausee. Erstaunt blickten wir auf den niedrigen Wasserstand des Sees und den Glockenturm der alten Kirche, die auf dem trockenen Seeufer stand. Später erfuhren wir, dass erst im Juli nach der Schneeschmelze  der Wasserspiegel wieder seinen Höchststand erreicht. Wir überquerten die Staumauer und wanderten durch lichten Lärchenwald am Seeufer entlang zum Ende des Sees wo der Schnalsbach in den See mündet. Doch unvermittelt trafen wir auf eine alte Schneelawine. Nach kurzer Beratung beschlossen wir umzukehren, die Gefahr bei der Überquerung abzurutschen war zu groß. Zurück an der Staumauer wanderte ein Teil der Gruppe hinauf zum alten Finailhof, dem einst höchstgelegenen Kornhof Europas. Die kleinere Gruppe nahm derweil die nördliche Hälfte des Seerundweges unter die Füße und wanderte bis zur Hängebrücke. Wieder zurück an der Staumauer trafen auch bald die Bergwanderer ein. Gemeinsam fuhr man zurück und machte einen kurzen Halt in Katharinaberg. Hier starteten Heinz, Margret und Edith gemeinsam mit den Blockbrüdern ihre Wanderung auf dem Meraner Höhenweg.

Nach der Rückkehr im Hotel trafen wir uns auf der Hotelterrasse zum Kaffee oder zu einem kühlen Bier.

 

Freitag 24.05.

Wir fuhren nach Latsch zum Parkplatz an der Etschbrücke. Nach einem kleinen Anstieg erreichten wir den Latschander Waalweg und wanderten hoch über der Etsch und dem regen Verkehr auf  der Vinchgauer Straße Richtung Kastelbell. Der abenteuerliche Pfad führte uns zunächst am Waal entlang, durch Gebüsch und Laubwald und entlang der senkrechten Felswände der Latschander Schlucht bevor wir die Obsthaine und Rebentrassen von Kastelbell erreichten. Wir verließen den Waalweg und stiegen zum Ort und dem Schloß hinunter. Nach einer Rast vor dem Schloßtor begann hinter dem Ort ein mühsamer Anstieg bis zur Straße nach St.Martin, auf der es dann "gefühlte 5 km" weiter bergauf ging. Endlich erreichten wir den Abzweig der uns allmählich wieder ins Tal führte. Von einer Felsklippe hatten wir noch einmal einen herrlichen Ausblick auf das Etschtal, auf Latsch, den Beginn des Martelltals und die schneebedeckten Berge. Mit einem kleinen Rundgang durch den Ort Latsch und dem Besuch der Kirchen St.Nikolaus und der Spitalkirche, die einen sehr schönen Flügelaltar hat, endete dieser Wandertag.

 

Samstag 25.05.

Unsere Wanderung begann in Töll am Etsch-Stauwerk. Doch bevor es richtig losging wurden noch schnell einige Vinschgauer Spezialitäten bei einem Bauernmarkt erstanden. Der Marlinger Waalweg führte uns am Hang um den Marlinger Berg herum. Anfangs war es ein abenteuerlicher Felsenweg. Das Wasser des Waals, dem längsten Waal Südtirols, verschwand immer wieder in kleinen Stollen. Auf einem Erlebnispfad erfuhren wir interessantes und lehrreiches zum Thema Wald und Wasser und über die Waale. Der gut ausgebaute Pfad führte uns über Holzstege, vorbei an Weinbergen und Obstwiesen. Dabei hatten wir immer eine tolle Aussicht auf Algund und das Meraner Becken. Oberhalb von Tscherms erblickten wir das stattliche Schloß Lebenberg. Die Seilbahn zum Vigiljoch kam in Sicht und die ersten Häuser von Lana, dem Ende unserer letzten Wanderung. Nach einer Einkehr zu Kaffee und Eis fuhren wir mit dem Bus nach Meran und weiter nach Töll zu den Autos. Zwischen dem leidigen Kofferpacken trafen wir uns noch mal zum Plausch auf der Terrasse und hielten Resümee über die schönen Wanderungen.

Nach dem Abendessen hielt Fredgar eine kleine Ansprache und dankte Heinz für die schöne Wanderwoche im Vinschgau.  

 

Danke Heinz, wir freuen uns schon auf die nächste Wanderwoche im Herbst.

 

Sonntag 26.05.

Nach dem Frühstück wurde Waltraud noch zum Bahnhof gebracht, dann war allgemeiner Aufbruch. Die meisten fuhren heimwärts, einige machten unterwegs einen Zwischenstopp und dann gab es noch ein paar Leute die auf den Gnollhof fuhren.

 

 

Edith Löffelmann

 

 

 

 

Fichtelgebirge

Wanderungen im Fichtelgebirge vom 22.09. bis 30.09.2018 

 

Teilnehmer: Monica und Alfred Elbert, Annelie Dierdorf, Eva-Maria Farin, Margret Pick, Sigrid Ziarek, Günter Jehle, Detlef Müller, Walter Lohmüller, Ulrich Pakosch, Claus Wöhlken, Edith Löffelmann Wanderführer: Heinz Rund

 

Samstag, 22.09. Nach einer angenehmen Fahrt und einem gemeinsamen Frühftück in Wertheim, trafen wir voller Elan und Wanderlust im Landhotel Riedelbauch in Kleinwendern ein. Nach dem Verteilen der Zimmer und kurzer Orientierung im Haus, trafen wir uns auch schon zur obligatorischen Einlauftour. Am Dorfweiher vorbei und einer Wiese mit Coburger Fuchsschafen (charakteristisch sind die rotbraunen Beine und der Kopf) ging es durch die Felder leicht bergauf zum Wenderner Stein und zur Mariengrotte. Bald erreichten wir den Wanderweg zur Kösseine, den wir an diesem Tag aber nur streiften. In einem ausgedehnten Bogen ging es zurück nach Kleinwendern. An einer nahen Weide sahen wir dem übermütigen Spiel der jungen Rinder zu. Kurz vorm Hotel trafen wir auf Annelie und Detlef, die erst später angekommen waren. 

 

Sonntag 23.09. Der Tag begann grau und nass, ein kleiner Dämpfer nach dem gestrigen schönen Tag. Am Parkplatz Silberhaus begann unsere Wanderung. Gut beschirmt wanderten wir auf dem Steinzeitweg an einem Granitfindling vorbei, der an das "Alte Silberhaus" erinnerte. Der Weg wurde zunehmend steinig und führte uns geradewegs zum 885 m hohen Gipfel der Platte. Unterm Gipfelkreuz fand Claus das Gipfelbuch und schrieb trotz Nieselregen eine Grußbotschaft von uns hinein. Die Fernsicht war gleich null, sodass wir bald weiterwanderten. Über den Fränkischen Gebirgsweg erreichten wir das Seehaus, den höchsten bewohnten Punkt im Fichtelgebirge. Bei dem ungemütlichen Wetter verließen wir den Ort nach einer kurze Trinkpause, wanderten an einer Granitpyramide vorbei, die an den Dichter und Denker Jean Paul erinnerte und standen bald darauf am Fichtelsee. Bei Sonnenschein hat man bestimmt einen wunderschönen Blick auf eine glitzernde Wasserfläche. An diesem trüben Tag hatte der See ein geheimnisvolles, mystisches Aussehen. Die Uferränder verschwanden teilweise im Nebel. Im Waldhotel am Seeufer kehrten wir ein und genossen in der warmen Stube fränkische Spezialitäten. Auch auf den letzten Kilometern war es nass und ungemütlich, glücklicherweise blieb der angesagte Sturm aus. Im Hotel begrüßten wir Monica und Alfred, die einen Tag später angereist waren.

 

Montag 24.09. Kaum zu glauben, gestern Dauerregen, heute morgen strahlend blauer Himmel und Sonne pur. Start unserer Wanderung war Bischofsgrün. Nach einem kurzen Besuch in der Matthäus-Kirche am Markt wanderten wir aus dem Ort hinaus und überquerten den Weißen Main. Im Wald ging es dann stetig bergauf bis zum Wetzstein. Wir machten eine Pause bevor es anschließend weiter über die Hohe Haide (mit 848 m der höchste Punkt an diesem Tag) zur Egerquelle ging. Leider sprudelte kein Wasser aus der aufwendig gefaßten Quelle. Auf den abgerundeten Granitquadern sind die Namen alle Städte und Gemeinden genannt, die an der Eger liegen. Am Waldesrand, schon in Sichtweite von Bischofsgrün erreichten wir den Ehrenfriedhof mit einer kleinen Kapelle und einem Glockenturm. Die Gräber, ausgestattet mit bemalten Holztafeln und steinernen Denkmälern, liegen vertreut auf dem alten parkähnlichen Friedhof. Der Chefarzt der ehemaligen Lungenheilstätte Dr. Dürrenbeck hatte es zu seinem Lebenswerk gemacht, das Umfeld der Gräber zu gestalten, mit Stelen, Tafeln, einem steinernen Zelt (Kapelle) und besagtem Glockenturm. Nach einem kurzen Waldstück erreichten wir wieder den Weißen Main und den Ortsrand von Bischofsgrün. Kurz vom Parkplatz fanden wir auch ein Cafe mit einem großen und leckeren Kuchenangebot.

 

Dienstag 25.09. Mit den Autos fuhren wir nach Waldershof zum Beginn unserer 1. Wanderung  auf dem Goldsteig. Nach einem kurzen Blick in die kleine Kapelle wanderten wir hinauf auf den Mascher Berg. Unser Weg führte durch eine offene Feld- und Wiesenlandschaft mit weiten Ausblicken in die Ferne. Am Marktredwitzer Haus machten wir unsere Pause. Anschließend ging es über die Europäische Wasserscheide durch den Wald zur Burgruine Weißenstein. Auf massigen Felstürmen, zum Teil bizarr verwittert, ragte die Ruine vor uns auf. Über mehrere Treppen und Leitern stiegen wir zum Bergfried hinauf. Von der Aussichtsplattform hatten wir einen herrlichen Rundblick. Anschließend folgten wir unserem Wanderweg durch den Steinwald nach Friedenfels. Nach dem Besuch der Kirche und einem kleinen Rundgang kehrten wir in der Schloßbrauerei ein und genossen die hauseigenen Köstlichkeiten. Mit dem Bus, wir waren auf dieser Fahrt die einzigen Fahrgäste, fuhren wir später nach Waldershof zurück zu unseren parkenden Autos.

 

Mittwoch 26.09, Am Morgen gab es eine frostige Überraschung, minus 2 Grad zeigte das Thermometer. Warm eingepackt marschierten wir durchs Dorf leicht bergauf, Richtung Kösseine und dem LuisenburgFelsenlabyrinth. Ein Stück des Weg war uns schon vom ersten Tag vertraut. Die riesigen Granitbrocken der Püttnerfelsen säumten unseren Weg. Der Püttnerbrunnen war trocken, ebenso der Kösseine Brunnen, kein einziger Tropfen Wasser sprudelte hervor. Etwas unterhalb des eigentlichen Kösseine-Gipfels kamen wir zum Kösseinekreuz. Die letzten Meter kletterten wir über steinerne Stufen zum Gipfel hinauf zu einer weiten Fernsicht über das Fichtelgebirge. Auf der Terrasse des Kösseine-Hauses genossen wir anschließend ein Sonnenbad mit Zwiebelkuchen und anderen Köstlichkeiten. Gut gestärkt ging es weiter zum Kleinen und Großen Haberstein, zum Burgstein und Kaiserfelsen, deren Aussichtsplattformen mit Elan bestiegen wurden. Am Ende des Felsenlabyrinth, für uns war es der Anfang, wir kamen sozusagen durch die Hintertür, gab es nur noch den Bundesstein zu besteigen. Danach mußten wir eher klein werden um unter den Felsen durchzukommen und um uns durch die Spalten zu zwängen. Nach einer besinnlichen Pause verließen wir das Felsenlabyrint, kamen an den rückwärtigen Aufbauten der Freilichtbühne vorbei und waren wieder auf dem Poetenweg, der uns an Jean Paul erinnerte. Am Waldrand oberhalb von Kleinwendern leuchtete uns das bunte Laub der Bäume entgegen. Der Weg führte geradewegs zu unserem Hotel. Nach dem frostigen Morgen war es tagsüber wieder angenehm warm geworden mit viel Sonnenschein.

 

Donnerstag 27.09. Die Anfahrt zum Startpunkt unserer Wanderung gestaltete sich etwas schwierig, aber letztendlich waren alle angekommen. Durch lichten Hochwald wanderten wir Richtung Waldstein. Im Winter wurden die Wege unverkennbar zu Loipen für die Skilangläufer. Ein Pfeil wies auf die Lamitzquelle hin und welch ein Wunder im steinernen Becken war etwas Wasser. Während der größte Teil der Gruppe zum Waldstein wanderte, bestieg eine kleine Minderheit die Ruine Epprechtstein. Doch zunächst durchquerten wir ein größeres abgeholztes Waldstück. Riesige Holzstapel am Wegesrand warteten auf ihren Abtransport. Ein Hinweis zum Epprechtstein ließ uns in einen versteckten Weg einbiegen, der jetzt über schönen weichen, moosbewachsenen Waldboden hinauf zum Luisentisch und zur Ruine Epprechtstein führte. Über steinerne, ziemlich ausgesetzte Stufen stiegen wir zur Burg hinauf, die auf riesigen Granitblöcken stand. Von der hölzernen Plattform hatten wir einen schönen  Ausblick auf den Ort Kirchenlamitz. Der Abstieg führte uns am Blauen Bruch vorbei. Den Namen hat der Ort vom bläulich schimmernden Granit, der hier gebrochen wurde. Am Parkplatz Buchhaus trafen die Gruppen wieder zusammen und fuhren zurück zum Hotel.

 

Freitag 28.09. Mit den Autos fuhren wir nach Friedenfels zum Start unserer 2. Etappe auf dem Goldsteig. Von der Schloßbrauerei marschierten wir an einer 350 jährigen Buche vorbei zum Muttergottesbühl und einem alten Waldfriedhof. Hinter der Haferdeckmühle wanderten wir durch Felder und Wiesen über den Leinberg nach Muckenthal. Nach einem kurzen Blick in die kleine Dorfkirche ging es weiter durch den Ort und zu dem größten zusammenhängenden Teichgebiet Bayerns. Auf Schautafeln wurden uns die verschiedenen Fische beschrieben, die in diesen Gewässern geangelt werden. Unser Weg führte zwischen den Teichen hindurch mit schönen Ausblicken aufs Wasser und über die Landschaft. In Seidlersreuth gab es neben einigen Kunstwerken auch einen lustigen Baumstumpf mit ausgemusterten Schuhen zu bewundern. Wir näherten uns Falkenberg, dem Ziel unserer Wanderung. Auf einem gewaltigen Granitkoloß erbaut, überragt die Burg den Ort und das Tal der Naab. Nach dem Besuch der Ortskirche hatten wir viel Zeit für eine Kaffee- und Kuchenpause. An diesem Tag fuhren nämlich nicht alle Busse, so dass wir eine längere Wartezeit hatten. Schließlich erreichten wir aber Friedenfels und unsere parkenden Autos. 

  

Samstag 29.09. Zum Start unserer letzten Wanderung fuhren wir nach Fichtelberg. Wir wollten auf den zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges, den 1024 m hohen Ochsenkopf. Über den unteren Ringweg, der auch der Brunnen- und Quellenweg heißt, kamen wir zum Geldbrunnen, zur Fichtelnaabquelle und zum Kalten Brunnen. Hinter der Steinachquelle erreichten wir den oberen Ringweg und den Fürstenbrunnen. Nachdem wir unter den Gondeln der Seilbahn hindurch und auf relativ ebenen Wegen fast um den halben Berg herum waren, wurde es noch mal richtig steil. Nach einer zünftigen Einkehr bestiegen wir den Asenturm und wurden mit einer weiten Fernsicht belohnt. Anschließend folgten wir den Hinweisen zur Weissmainquelle. Vorher wurde aber noch der Goethefelsen erobert. Die Weissmainquelle litt leider auch am Wassermangel, kein Tropfen kam hervor. Der Weissmainfelsen punktete dafür mit einer kleinen Kletterpassage. Am Rupprechtsbrunnen floss tatsächlich doch mal etwas Wasser. An diesen Anblick hatten wir schon nicht mehr geglaubt. Der Karchessee wurde halb umrundet, bevor es wieder in den Wald ging und zurück zum Parkplatz in Fichtelberg. Nach über 130 Wanderkilometern fuhren wir ein letztes Mal zurück zum Riedelbauch.  Nach dem Abendessen hielt Claus eine kleine Laudatio und dankte Heinz für die tolle Organisation und den guten Verlauf der Wanderwoche. Dass auch das Wetter so gut wurde hatten wir ja alle gehofft. Inzwischen war auch der erste Tag mit dem Nieselregen vergessen. Aber mal ehrlich, der Blick über den nebelverhangenen Fichtelsee hatte auch seinen Reiz.

 

Sonntag 30.09. Nach dem Frühstück traten wir die Heimreise an, unterbrochen von einem zweiten Frühstück in Wertheim.

Heinz, danke für die schöne abwechslungsreiche Wanderwoche im Fichtelgebirge!

Edith

 

Cornwall

viel Wind in Cornwall
viel Wind in Cornwall

Böhmische Schweiz

in der Böhmischen Schweiz
in der Böhmischen Schweiz

 

 

Böhmische Schweiz

 

Wanderwoche vom 19.05.2018 – 27.05.2018

 

Organisation:              Ines und Eberhard Loßner

Wanderführer:             Margret Pick und Margret Völz

 

 

Standquartier: Pension DREVAK in Jetrichovice

 

Samstag 19.05.2018

Nach einer trotz Ferienwochenende guten Anfahrt trafen alle Teilnehmer nach und nach wohlbehalten in Jetrichovice ein und wurden von Eberhard und Ines freudig begrüßt. Nach Belegung der Zimmer trafen wir uns um 17:00 zu unserer Einlaufwanderung durch das Paulinental, 7 Brücken und durch die „Rinne“ zurück zu unserer Pension. Bei dieser Einlauftour mussten wir auch – wie vor 3 Jahren -  den von Wasser umspülten Holzsteg überqueren dort gab es dann den Willkommenstrunk von Ines und Eberhard. 9 km

 

Sonntag 20.05.2018

Am Morgen erwartete uns ein reichhaltiges Frühstück von dem wir uns den nötigen Proviant für unterwegs mitnehmen konnten. Wir fuhren mit dem Bus nach Hrensko und wanderten entlang der Elbe bis Sucha Kamenice Anstieg bis Labska Stran zum Aussichtspunkt Belvedere. Von dort ging es über Arnoltice , Ruzova Richtung Mezna. Hier fuhren wir ein

Stück mit dem Kahn durch die Wilde Klamm und von Mezni Louka mit dem Bus zurück nach  Jetrichovice. 22 km

 

Montag 21.05.2018

Heute geht es mit dem Bus nach Oleska. Da der Weg durch die Wolfschlucht gesperrt ist

wanderten wir oberhalb und konnten durch einen kleinen Abstecher in die Wolfsschlucht schauen. Dann es ging es weiter zum Oleska Stausee. Hier legten wir dann eine kleine Rast ein. Es war Strandfeeling. Anschließend ging es über Janska auf den Straziste zum Kriegsloch. Hier machten wir an einem schönen Felsenaussichtspunkt Mittagsrast. Dann wanderten wir durch Srbrska Kamenice, Vsemily mit der Felsenkapelle zurück nach Jetrichovice. 21 km

 

 

Dienstag 22.05.2018

Mit den Autos fuhren wir nach Hrensko. Wir gingen entlang der Straße  bis wir den Wanderweg zum Prebischtor erreichten. Über Serpentinen wanderten wir zum Fuß der imponierenden  Sandsteinfelsen. Ein kurzer Abstecher führte uns zur Prebischhöhle. Hinter dem Gebäude der Gaststätte Sokoli stiegen wir über viele Treppen zu den Aussichtspunkten hinauf. Mit einem herrlichen Blick auf den riesigen Sandsteinbogen und auf die nahen und fernen Felsentürme wurden wir belohnt. Zur Mittagspause saßen wir im Schatten unter dem Bogen.  Der Abstieg führte uns über den Gabrielensteig (benannt nach der Schwester des damaligen Gutsherrn Edmund Clary-Aldringen) mit schönen Blicken auf die vielen Sandsteinfelsen wie Flügelwand und den Zuckerhut.

In Mezni Louka angekommen, wanderten wir hinunter ins Tal der Kamenice, zum zweiten Teil der Tour. Zwei gemächliche Kahnfahrten führten uns erst durch die Wilde Klamm und nach einem kurzen Fußweg über einen abenteuerlichen Felsensteig zum Bootseinstieg der Edmundsklamm. Nach diesen beiden romantischen Bootsfahrten, wanderten wir aus dem Tal heraus und zum Parkplatz in Hrensko. In der Pension nahmen wir dann den verdienten Absacker nach der Wanderung. 22 km

 

  

Mittwoch 23.05.2018

Heute geht es zum Kreuzberg. Bevor wir diesmal losgegangen sind, haben wir Dorothea ein Geburtstagsständchen gebracht. Von der Pension wanderten wir über Scholzeho Dul auf den Kreuzberg. Dann auf dem blauen Wanderweg weiter. Als die ersten Regentropfen fielen haben wir an der Hütte U Sloupu  Pause gemacht. Nachdem das Gewitter vorbei war sind wir weitergewandert.

Unterwegs wartete Ines auf uns und es gab eine Überraschung für das Geburtstagskind.

Aus einer alten Baumwurzel wuchsen kleine Tannen und – auf wundersame Weise -  eine Flasche Sekt, die wir vor Ort stilvoll getrunken haben.

Weiter ging es zur Mariina Skala zurück nach Jetrichivice. 20 km

 

 

Donnerstag 24.05.2018

Heute sind wir mit den Autos nach Kyjov gefahren. Hinter der alten Schule auf dem gelben Wanderweg kamen wir auf eine bewachsene Anhöhe. Von dort ging es abwärts mit Bewältigung einer tiefen Furche, zwängten uns durch enge Felsspalten und krochen unter verklemmten Steinblöcken hindurch. Es war ein echter Klettersteig. 4 km

Da im Khaatal einige Wanderwege gesperrt waren fuhren wir zur Felsenburg Sloup. Sie wurde erbaut auf einem alleinstehenden Sandsteinfelsen und zuletzt von Einsiedlern bewohnt. Nach einem Rundgang durch die Burg wanderten wir durch das Gebiet der Sloupska Scala. Die Sehenswürdigkeiten auf diesem Weg waren der Samuelfelsen, eine Felsenkapelle und eine Freilichtbühne. Von einem Aussichtsturm hatten wir eine schöne Aussicht auf die Felsenburg und das Lausitzer Gebirge. 9 km.

 

Auf dem Rückweg fuhren wir über Srbrska Kamenice und kehrten zum Abendessen in einem

Gasthof dort ein.

 

Freitag 25.05.2018

Nach dem Frühstück fuhren mit den Autos über Decin nach Tisa. In dem Naturschutzgebiet wanderten wir über Ostrov  und oberhalb von Rajec (der Wanderweg nach Rajec war zur Zeit gesperrt) zurück nach Tisa. Nach einer kurzen Rast erkundeten wir die Felsenstadt Tyssaer Wände. Hier gab es beeindruckende Felsformationen und eine wunderbare Aussicht ins Tal. Nach diesem Erlebnis machten wir noch einen kurzen Einkaufsstopp in Decin und dann ging es zur Pension. 13 km.

 

Samstag 26.05.2018

Zur letzten Wanderung starteten wir vom Hotel aus zum kleinen Prebischtor. Dann wanderten wir über die Felsenburg Schauenstein auf den Schlossberg. Nach einer kurzen Pause führte unser Weg Richtung Grundmühle zurück nach Jetrochivice. 17 km

 

Nach dem Abendessen übernahm Claus in gemütlicher Runde das Wort und dankte unseren beiden Wanderführern in Spe  für ihre gute Planung, Ausarbeitung und Betreuung.

D A N K E !

 

Sonntag 27.05.2018

Nach dem letzten guten Frühstück wurde das Gepäck verladen und Abschied genommen von einer wunderschönen Landschaft.

 

Nochmals Danke, Eberhard und Ines, ihr habt uns weitere Schönheiten der Böhmischen Schweiz gezeigt, und uns vielleicht noch auf ein drittes Mal für weitere Aktivitäten auf den Geschmack gebracht.

 

 

mit Heinz im Pfölzer Wald September 2017
mit Heinz im Pfölzer Wald September 2017

 

 

 

Mehrtagewanderung Pfälzer Weinsteig

 

21.10. - 29.10 2017

 

 

 

Teilnehmer:

 

Karlheinz und Irmgard Mienert,, Elisabeth und Gerd Dürr, Monica und Dr. Alfred Elbert, Edith Löffelmann, Margret Pick, Christiane Hartlieb, Waltraud Osing, Anne Marzolph, Dagmar Pusch, Ulrich Pakosch, Günter Jehle, Claus Wöhlken, Kurt Block, Andreas Malischke, Klaus Völz, Walter Lohmüller, zeitweise Evelin Schönenborn. Wanderführer Heinz Rund

  

Samstag, 21.10.

 

Wieder einmal freuen wir uns auf eine interessante Wanderwoche. Treffpunkt war beim Bahnhof in Bad Dürkheim. Pünktlich waren alle zur Stelle und der Stadtführer freute sich über unser Interesse. Er hatte eine sehr nette Art, uns die wechselvolle Geschichte seiner Stadt von der Keltenzeit bis in die heutigen Tage zu erklären. Es ging sowohl  um Architektur, Kunst und die wechselnden Machtverhältnisse nach den vielen Kriegen die in der Stadt Verwüstungen angerichtet haben. Beeindruckend auch die Erläuterungen zu den Kunstwerken in der evgl. Schlosskirche und der katholischen St. Ludwigskirche

 

Zum Abschluss spazierten wir noch zur Saline; dann ging es mit den Autos zu unserm Hotel in Deidesheim.

 

Sonntag, 22.10.

 

Nach dem Frühstück ging es dann richtig los. Mit den Pkw fuhren wir ca. 22 km bis Grünstadt zum Bahnhof um den Zug nach Bockenheim zu erreichen. Fast hätten wir nicht fahren können, weil es sehr schwierig war, im Automaten die richtigen Fahrkarten zu bekommen. Am Haus der Deutschen Weinstraße begann dann die 1. Etappe. Heute machte der Weinsteig seinem Namen alle Ehre. Der Weg führte durch die mit Weinreben bestückten Hänge. Nur hier und da waren noch ein paar Trauben übrig. Die Lese war vorbei. Das Weinlaub leuchtete in herbstlichen Farben und wir waren glücklich, dass sich das Wetter hielt und wir trocken durch den Tag kamen.  Das Sommerwetter war natürlich vorbei und es wehte auch ein frischer Wind. Unterwegs wurde auf Infotafeln jeweils über die Besonderheiten der Stelle berichtet. Vorbei am Katzenstein ging es über Mertesheim, Berghof und Wolfstal bis Neuleiningen. Unterwegs hatten wir schöne Aussichtsplätze und konnten bis zum Rhein schauen. Scharen von Staren waren in großen Wolken unterwegs, Kurz vor Neuleiningen fanden wir noch eine riesige Wiese voller bunter Blumen: Gerbera, Malven, Beinwell und viele andere. Zwischendurch war Gelegenheit bei ein paar Bänken Picknick und Trinkpause zu machen. In Neuleiningen war noch Zeit genug, die Burgruine zu besichtigen und einen Kaffee zu trinken. Dann marschierten wir zur passenden Bushaltestelle und konnten schnell nach Grünstadt zum Bahnhof fahren wo unsere Autos standen.

 

Montag, 23.10.

 

Mit Bahn und Bus gelangten wir zu der Haltestelle unterhalb der Burgruine in Neuleiningen, wo gestern die Tour endete. Ca. 10.00 Uhr starteten wir dort zur nächsten Etappe. Das freundliche Wetter hielt sich; nur hin und wieder nieselte es ein wenig, Im großen und ganzen blieben wir aber trocken. Der Weg führte nur kurz durch Weinberge; dann ging es in den Wald. Unsere Pilzexperten fanden einige seltene Röhrlinge, die bei der Pause dekorativ präsentiert wurden. Kurt filmte einen der Pilze  nachdem Alfred ihn angeschnitten hatte. Er verfärbte sich rasend schnell von strahlend gelb bis giftiges grün. Der Wanderweg, durch den schönen Wald begeisterte uns; immer wieder gab es Aussichtspunkte mit weitem  Blick auf die  Klosterruine Limburg und später auf die Burgruine Hardenberg. Beim Bismarckturm machten wir Pause. Bei dem frischen Wind heute hielten wir es auch bei den Trinkpausen nicht lange aus. Es wurde zu schnell zu kalt. Am Keltischen Ringwall entlang  dann über die Kaiser Wilhelm Höhe gelangten wir dann nach Bad Dürkheim, wo wir in den Zug nach Deidesheim stiegen. Vorher war noch der imposante Steinbruch  aus der Römerzeit zu bestaunen. – Kriemhildenstuhl. Auch ohne Fernglas konnten wir die in den Stein gehauenen alten Reliefs erkennen. Am Bahnhof angekommen, hörten wir dann, dass unser Klaus sein Hörgerät verloren hatte. Er erinnerte sich, dass er an einer unwegsamen  Wegstelle seine Brille im Gestrüpp hängen geblieben war. Da muss es dann wohl passiert sein. Mit Heinz zusammen machte er sich mit Taxi auf den Weg bis in die Nähe der „Unfallstelle“ Tatsächlich ist es ihm gelungen, dass Gerät wiederzufinden. Glückwunsch!

 

Dienstag, 24.10.

 

Heute wieder ein schöner Herbsttag ohne Regen und nur wenig Wind! Die 3. Etappe führte uns überwiegend durch den Wald von Bad Dürkheim bis Deidesheim. Vom Bahnhof Bad Dürkheim zuerst über Stadtstraßen zum Flaggenturm – auch Kaffeemühle – genannt Hier entstand ein Gruppenfoto, dass unserem Vorsitzenden Bernd zugeschickt wurde. Vom Turm aus gab es einen wunderbaren Rückblick auf die gestrige Strecke. Danach leicht auf und ab durch den Wald bis wir schließlich beim Campingplatz ankamen. Unterwegs mehrere Aussichtspunkte wo man bis zum Odenwald schauen konnte. Ein Höhepunkt war dann  die Ruine Wachenheim. Nach 109 Stufen Aufstieg war dann der Ausblick bis zum Rhein bei Ludwigshafen sogar ohne Fernglas vom Burgturm möglich. Wieder ging es weiter durch den Wald immer auf und ab bis zu den Heidenlöchern - Reste einer Fluchtburg aus karolingischer Zeit. Die Burg war im 12. Jahrhundert erbaut aber bereits 1470 wieder zerstört worden. Die letzte Trinkpause hatten wir dann wieder mit schöner Aussicht auf Deidesheim bei der Michaelskapelle. Beflügelt von der Einladung zum Geburtstagskaffee von Klaus in unserem Hotel schafften wir die letzten 2 km zu unserem Quartier in kurzer Zeit.

  

Mittwoch, 25.10.

 

Heute stand die anspruchsvollste Etappe auf dem Programm. Immerhin über 18 km Strecke und 630 Höhenmeter bergauf. Es wurde ein besonders schöner Wandertag. Kurz vor 9.00 Uhr starteten wir am Hotel in die Weinberge und hatten dann beim Pfalzblick die erste Aussichtsstelle erreicht. Unterwegs bewunderten wir die üppigen Feigen und Zitronenbäume und entdeckten sogar einen Baum übervoll mit fast reifen Kakis. Der Weg durch den Wald schlängelte sich bergauf und ab, an der Klausnerkapelle vorbei bis zur Kirche am Ortseingang von Königsbach. Hier war schon vor langer Zeit Station für die Jakobspilger und Beginn des „Sternenweges“.  Infos zu dieser Pilgerfahrt waren auf einer Tafel nachzulesen. Nach weiter bequemen Waldweg wurde es dann schwierig unsere Route zu finden. Navis, Karte und Landschaft stimmten nicht überein. Mit vereinten Kräften fanden wir dann später den Track wieder und starteten den langen Aufstieg zur Hütte Weinbiet. Alle! kamen ins Schwitzen. Da hatten wir uns eine Pause bei Kaffee oder Wein und Zwiebelkuchen redlich verdient. Unterwegs gab es interessante Fotomotive bei Felswänden oder herunter gestürzten Felsbrocken. Der Rest der Wanderung ging dann nur noch immer bergab bis an den Stadtrand von Neustadt. Bis zur Abfahrt des Zuges um 15.30 war noch Zeit, einen Stadtrundgang zu machen und einige Sehenswürdigkeiten anzuschauen (Stiftskirche, Marktplatz, Rathaus, Fachwerkhäuser und den Elwetritsche-Brunnen).

 

Donnerstag, 26.10.

 

Die Strecke mit dem Zug nach Neustadt kannten wir ja schon. Unsere heutige Etappe begann am Bahnhof Neustadt. Nach kurzem Weg durch die  Stadt stiegen in den Wald hinauf. Wie auch an den vergangenen Tagen herrliche Wanderwege und auch heute den ganzen Tag trockenes Wetter. Bald konnten wir unser Zwischenziel, das Hambacher Schloss von weitem erkennen. Bis zum Schlosshof  war es noch ein netter Aufstieg. Es war auch ein wenig Zeit, sich über die geschichtsträchtige Vergangenheit zu informieren und ein bisschen über das Hambacher Fest im Mai 1832 nachzulesen. Evi Schönenborn begleitete uns heute wieder. Der Steig  verlief größtenteils durch den Wald und bot immer wieder weite Aussichten auch zurück auf das Schloss. Als wir dann etwa 12.30 Uhr die Hohe Loog Hütte erreichten, hatten wir etwa 400 Höhenmeter geschafft und uns eine Pause verdient. Dann mussten wir aber noch mal Gas geben und 50 Minuten immer bergauf zum Kalmit Haus aufsteigen. Dort wurden wir nicht nur mit weiter Fernsicht belohnt sondern auch mit Kaffee und Kuchen . Robert begrüßte uns vor der Hütte und lud uns aus Anlass seines 90. Geburtstags  ein. Ein besonders schönes Wegstück erwartete uns dann beim Abstieg nach St. Martin. Der Pfad schlängelte sich durch das „Felsenmeer“ : Imposante Sandsteinklötze, wie im Urwald. Bei der kleinen Hüttenberghütte  bot sich ein Blick in das St. Martiner Tal. Der Abstieg dort hin auf z. T. bequemem Wegen  war der leichteste Teil der Tagesetappe. Der Weinsteig führte uns mitten durch den malerischen Ort. An Winzerhöfen und Hotels vorbei.Der Ort ist bei Touristen sehr beliebt. Dementsprechend waren viele Leute auf den Straßen unterwegs. Pünktlich kam der Linienbus nach  Neustadt wo wir auch nicht lange auf den Zug nach Deidesheim  warten brauchten.

  

Freitag, 27.10.      

 

Wegen der günstigeren Fahrplanzeiten hatte Heinz die beiden letzten Etappen vertauscht. Heute marschierten wir deshalb von Burrweiler nach Dernbach. Mit den Pkw fuhren wir nach Burrweiler. Dann mussten wir uns im wahrsten Sinne des Wortes  warm laufen. Die Annakapelle, die wir schon von weitem gesehen  hatten wollte „erstiegen“  werden. Über einen Kreuzweg auf schmalem Pfad hatten wir „zu tun“. Eine tolle Aussicht belohnte dann unsere Mühe. Es sollte dann überhaupt der Tag der tollen Aussichten werden!Hinter der Annakapelle ging es auf Forstwegen noch moderat bergauf bis zur Trifelsblickhütte. Dort wurde gerade Frühstück für die Jäger und Treiber der heutigen Jagdgesellschaft vorbereitet. An der Annakapelle waren wir deshalb schon darauf hingewiesen worden. Man sollte die gezeichneten Wege nicht verlassen. Die Fernsicht beim Trifelsblick war grandios. Nach kurzer Pause ging es weiter erst bergab bis zur Wegespinne Dreimärker und zum Gasthaus Drei Buchen. Von da ging es wieder bergauf zur nächsten Aussichtsbank: Drei Burgen Blick (Trifels, Ruine Scharfeneck und Ruine Ramburg). Wenig später erreichten wir dann die Ruine Neuscharfeneck. Es war Zeit genug uns in dem riesigen Ruinengemäuer umzusehen. Über eine gut gesicherte Treppe konnte man hochsteigen und erneut die Fernsicht genießen. Anschließend war es nicht weit bis zur Landauer Hütte – heute geschlossen!. Vor dem Abstieg nach Dernbach ging es dann noch einmal über 100 Höhenmeter aufwärts zum Orensfelsen, wo wir ein letztes Mal die Aussicht genießen konnten. Das Timing war so gut, dass wir beim Dernbacher Haus noch eine Kaffeepause einlegten.

 

Auf gut gezeichnetem Weg wanderten wir zur Ortsmitte. Von dort brachte uns der Linienbus nach Nußdorf und der nächste Bus uns von dort nach Burrweiler zu den Autos.

 

Ein toller Tag!

 

Samstag, 28.10.

 

Der letzte Wandertag! Die Gruppe verkleinerte sich. 5 Wanderfreunde mussten vorzeitig abreisen. Wir übrigen verteilten uns in den  Autos und fuhren nach St. Martin. Wie gestern ging es erst einmal hinauf in den Wald zu dem Punkt; wo wir am  Donnerstag den Weinsteig verlassen hatten. Das Wetter hielt sich den ganzen Tag; aber es wehte teilweise ein kräftiger kalter Wind. Gut, dass alle  genug warme Jacken dabei hatten. Bald kamen wir am Dichterhain vorbei, wo Portraits von hier in der Umgebung bekannten Persönlichkeiten in den Fels gehauen waren. Weiter in Kehren aufwärts durch den Wald, wo wir den Kreuzweg zur Kropsburg überquerten. Bei dem Friedensdenkmal gab es wieder Fernsicht bis zum Rhein. Danach auf breiten Forstwegen leicht bergab bis zum Hirschweiher, wo in der Nähe der Gaststätte ein künstlicher Wasserfall installiert worden war. Nach wenigen Metern nahmen wir dann den schmalen Pfad, der uns zur Talstation des Sessellifts zur Rietburg brachte. Dort entschlossen wir uns für den luftigen Ausflug zur Burgruine. Leider war es kalt und sehr windig, sodass wir nur eine ungemütliche kurze Pause machten und schnell den Sessellift talwärts benutzten. Aus Termingründen war es leider nicht möglich, die Villa Ludwigshöhe zu besichtigen. Das letzte Teilstück brachte uns dann am Johannisbrunnen und der Mariengrotte vorbei zur Buschmühle (geschlossen). Nun ein Stückchen Landstraße und dann auf gelb/weiß gezeichnetem Wanderweg zur Ortsmitte von Burrweiler. Mit dem uns von gestern bekannten Bus fuhren wir bis St. Martin zu unserem Parkplatz. Jetzt wollen wir zusammen mit Robert und Evi zünftig Pfälzer-Abendessen genießen und Morgen heißt es Heimfahren.

 

Die rundum gelungene Woche wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Heinz! Vielen Dank für die Idee dieser Tour, die hervorragende Vorbereitung und die perfekte Durchführung.

 

Irmgard Mienert

 

Kletterpartie im Elbsandsteingebirge
Kletterpartie im Elbsandsteingebirge
verdiente Pause
verdiente Pause

 

 

Die grünen Ecken Dresdens

 

Wanderwoche vom 14. bis 23.April 2017

 

Wanderführer: Ines und Eberhard Loßner, Heinz Rund

Mitwanderer:   Margret + Klaus Völz, Margret Pick, Edith Löffelmann, Sigrid Ziarek,                                           Walter Lohmüller, Andreas Malischke, Dieter Vogel, Ulrich Pakosch 

 

Standquartier: Hotelgasthof Coschütz

 

Karfreitag 14.04.

Nach erfolgreicher Anfahrt und Bezug der Zimmer trafen wir uns zu einem kleinen Rundgang durch den Ort Coschütz. Erstes Ziel war die Straßenbahnhaltestelle, von der wir im Laufe der Woche mehrmals zu unseren Wanderungen starteten.

Auf dem Weg zur "Dresdner Aussicht", einem Lokal, das den Namen zu Recht führt,  zeigten uns Ines und Eberhard ihr ehemaliges Wohnviertel in der Südstadt. An der Entstehung der Wohnhäuser hat Eberhard in den 1980er Jahren selbst mitgewirkt. Nach einer kurzen Kaffeepause ging es durch den Plauener Grund zu zwei schönen Aussichtspunkten, zum Bismarckturm oder Fichteturm und zum Hohen Stein. Tief unter uns floss die Wilde Weißeritz, die sich beim Hochwasser im Jahr 2002 in einen reißenden Strom verwandelte. In Sichtweite überquerte die Autobahn den Grund um gleich wieder im Berg zu verschwinden und im Tunnel tief unter Coschütz und unserem Hotel hindurchzuführen. Auf schmalen Waldpfaden wanderten wir wieder zurück zum Hotel.

ca. 9 km

 

Karsamstag 15.04.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Straßenbahn ins Zentrum von Dresden. Durch das Kronentor führte uns Eberhard in den Innenhof des Zwingers und machte uns auf viele Details aufmerksam. Nach einem Rundgang über die Galerien kamen wir zum Theaterplatz mit dem Reiterstandbild König Johanns und zur Semperoper. Gegenüber begrenzt das ehemalige Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe und die Hofkirche den Platz. Durch das Georgentor kamen wir zum Stallhof, auf dessen Außenseite in der Augustusstraße der berühmte 102 m lange Fürstenzug bewundert wurde. Weiter ging es zur Brühlschen Terrasse mit Blick auf Elbe und die Neustadt und die Höhenzüge der Dresdener Heide. An der Synagoge und dem Albertinum vorbei erreichten wir die Frauenkirche, das bekannteste Bauwerk der sächsischen Hauptstadt. Über den Altmarkt ging es zur Straßenbahn und zurück zum Hotel.

Am Nachmittag fuhren wir mit den PKW's zu dem kleinen Ort Constappel und wanderten bei leichtem Regen entlang der Wilden Sau durch ein wildromantisches linkselbisches Tal. Der Waldboden war bedeckt mit tausenden von Anemonen. Nach einer Einkehr in der historischen Neudeckmühle wanderten wir über eine Hochfläche mit unzähligen blühenden Obstbäumen nach Röhrsdorf mit der Kirche St.Bartholomäus. Durch das Regenbachtal erreichten wir bei stärker werdendem Regen (ist das hier immer so?) wieder unsere Autos und mit ihnen auf direktem Wege unser Hotel in Coschütz.

ca. 18 km

 

Ostersonntag 16.04.

Mit Straßenbahn und anschließender S-Bahn fuhren wir nach Wehlen. Bei schönem Wetter brachte uns die Elbfähre zum anderen Ufer hinüber. Nach einer kurzen Orientierung am Marktplatz ging es erst kräftig bergauf und dann in sanfter Steigung über den Malerweg, am Strudeltopf im Zscherregrund vorbei, hinauf zur Bastei. Der Weg war gesäumt von viele markanten Sandsteinfelsen und Höhlen. Nach dem Steinernen Tisch war es nicht mehr weit bis zur Bastei und zu einem ausgedehnten Rundweg zu den einzelnen Aussichtspunkten. Trotz dem starken Besucherandrang am Ostersonntag und dem guten Wetter hatten die Fotografen genügend Raum und Zeit alles zu dokumentieren. Bei einer kurzen Rast wurde die "Ahle Wurscht" verzehrt um anschließend gut gestärkt durch die Schwedenlöcher abzusteigen. Zwischen hoch aufragenden Felswänden ging es über gut 800 Stufen (manche sagen es waren über 900) hinunter in den Amselgrund.

Hier trennte sich die Gruppe, dessen Großteil (7) noch zum Hockstein aufstieg und später von Rathen die S-Bahn nach Dresden nahm. Die anderen wanderten von Rathen an der Elbe entlang zurück nach Wehlen und vereinten sich hier wieder mit den anderen im Zug nach Dresden. Es war für alle ein erlebnisreicher Tag mit großen Höhepunkten.

ca.20 km

 

Ostermontag 17.04.

Mit Straßenbahn und Bus fuhren wir bis Dresden-Stetzsch. Hinter dem Ortskern von Alt-Stetzsch und seinen alten Gehöften erreichten wir die Elbwiesen. Schon von weitem konnten wir das nächste Etappenziel, die Gohliser Windmühle ausmachen. Gegenüber am anderen Elbufer sahen wir die Sächsischen Weinberge. Über den Elbdeich wandernd, erreichten wir das Fährhaus in Niederwatha. Nach einem leichten Anstieg kamen wir in den Tännichtgrund. Anfangs war ja alles noch im grünen Bereich, doch irgendwann wurden die Bachüberquerungen etwas kompliziert und wir änderten die Route. Sigrid und Dieter trennten sich von uns, sie kehrten um, da sie für den Abend Karten für die Semperoper hatten und wir nicht wußten wie das Abenteuer noch ausgeht. Nach einem erneuten Anstieg erreichten wir den Rastplatz bei den "Fünf Brüdern", einer Baumgruppe von alten Edelkastanien. Hier hatten wir ein Dach über dem Kopf, das uns während unserer Brotzeit vor dem Regen schützte. Danach durchwanderten wir die Ortschaft Oberwartha mit seinem denkmalgeschützten Dorfkern und der ca. 400 Jahre alten Gerichtslinde. Am Stausee des Pumpspeicherwerkes vorbei, wanderten wir durch Wiesen und Felder nach Rennersdorf und erreichten hinter Podemus den Zschonergrund mit seiner romantischen Wassermühle. Nach einem Rundgang durch das Anwesen mit seinem riesigen mit 60 Schaufeln versehenen Wasserrad machten wir eine gemütliche Kaffeepause mit Kuchen und sächsischen Spezialitäten. Entspannt wanderten wir durch den Zschonergrund zur Bushaltestelle in Briesnitz und fuhren zurück nach Coschütz.

ca. 18 km

 

Dienstag 18.04.

mit den PKW's fuhren wir nach Hainsberg bzw. Coßmannsdorf um mit der Weißeritztalbahn nach Rabenau zu fahren. Entlang der Roten Weißeritz wanderten wir talwärts durch den wildromantischen Rabenauer Grund und vorbei an der Kaskade des Wasserkraftwerks. Es gab Schautafeln und an einigen Modellen konnten wir unserem kindlichen Spieltrieb nachgeben und Ventile öffnen und schließen.

In Coßmannsdorf verließen wir den Rabenauer Grund, überquerten die Wilde Weißeritz und begannen der Anstieg zum Brüderweg. Der mit kleinen Felspassagen abwechslungsreiche Hangweg führte uns in luftiger Höhe nach Tharandt. Unterwegs in einem morschen Baumstamm entdeckte Eberhard die "Hinterlassenschaft seltener Insekten" in Form einer Schnapsflasche. Der Inhalt machte nach dem Anstieg zum Sonnentempel die Runde. Nach der Pause kam eigentlich ein sanft ansteigender Wiesenweg nach Somsdorf mit weiten Fernsichten. Doch nichts von dem, ein plötzlicher  kräftiger Graupelschauer machte das zunichte. Hinter Somsdorf hatte sich das Wetter zum Glück wieder etwas beruhigt, denn vor uns lag der Abstieg über die Teufelsklippen in die Somsdorfer Klamm. Über einen abenteuerlichen Felsabstieg der mit Ketten gesichert war, erreichten wir den Grund und den Talausgang nach Coßmannsdorf. Zurück im Hotel und einem hastigen Kaffee fuhren wir mit der Straßenbahn wieder nach Dresden um die Stadt und besonders die Frauenkirche bei Nacht zu erleben.

Nach dem Rundgang durch den Innenraum der Kirche mit seiner hohen Kuppel  sahen wir einen Film, der den Wiederaufbau der Kirche aus einem fast 50 Jahre bestehenden Trümmerberg dokumentierte. Nach so viel Kultur und vorheriger sportlicher Tätigkeit kehrten wir zum abendlichen Dinner im nahen Augustiner ein. Die Straßenbahn brachte uns später zurück nach Coschütz.

ca. 17 km

 

Mittwoch, 19.05.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit unserer Bahn zu den Schiffsanlegestellen am Elbufer. Mit dem Raddampfer "Kurort Rathen" fuhren wir elbaufwärts bis Pillnitz. Unterwegs hatten wir schöne Ausblicke auf die Elbschlösser und auf die lang umstrittene Waldschlösschenbrücke. An der Loschwitzer Brücke, im Volksmund "Blaues Wunder" genannt, konnten wir schon mal einen Blick auf die Schwebebahn werfen, mit der wir am späteren Nachmittag zu Tal fahren wollten. In Pillnitz angekommen wanderten wir durch den weitläufigen Park und um das Schloß herum zur über 200jährigen Kamelie. Wegen der Kälte stand sie noch in ihrem fahrbaren Gewächshaus. Unserem Weg folgend gewannen wir langsam an Höhe und kamen bald zum Aussichtspunkt Zuckerhut, von dem der Blick weit bis ins Böhmischen Elbsandsteingebirge reichte. Nach den Orten Rockau und Helfenberg ging es durch den Helfenberger Grund und am Fernsehturm vorbei in den Pappritzer Grund. Wieder aufsteigend erreichten wir bald die Wohngebiete von Oberloschwitz und die Bergstation der Schwebebahn. Hier konnten sich die Fotofreunde erst mal richtig austoben. Der weite Blick nach Dresden, zu unseren Füßen die Elbe mit dem Blauen Wunder und nicht zu vergessen die Schwebebahn selbst. Mit ihr fuhren wir hinunter ins Tal und weiter mit Bus und Straßenbahn zurück zum Hotel.

ca. 18 km

 

Donnerstag 20.04.

In umgekehrter Richtung fuhren wir von Coschütz wieder nach Loschwitz. Zu Fuß ging es über das Blaue Wunder und die Elbe und anschließend bequem mit der Standseilbahn auf die Höhen der Elbhänge. Nach Verlassen der Bahn nahmen wir uns die Zeit noch einmal die Aussicht zu genießen, der gleiche traumhafte Blick wie am Vortag, jetzt im Morgenlicht. Durch den Ortsteil Weißer Hirsch mit schönen alten Villen erreichten wir das Gebiet Dresdener Heide, ein recht großes Waldgebiet. Im Saugarten, einem Jagdgebiet der Kurfürsten machten wir Rast. Ab der Schwedenbrücke, die sich weitgehend noch im Originalzustand befindet, wanderten wir entlang der Prießnitz bis zum Wasserfall. Anschließend folgten wir dem Bachlauf in den Prießnitzgrund der uns wieder zurück nach Dresden führte. Im Ortsteil Neustadt befindet sich die Alte Pfunds Molkerei, die den Beinamen "Schönster Milchladen der Welt" hat. Kunstvoll gestaltete Majolikafliesen zieren Decken und Wände. Bei der Einkehr genossen wir nicht nur den Blick auf die Fliesen, sondern auch die leckeren Milchprodukte.

Gestärkt ging es an schön sanierten Bürgerhäusern vorbei und durch kunstvoll gestaltete Innenhöfe. Auch das Erich Kästner Denkmal lag noch am Wege und wurde begutachtet, bevor uns die Straßenbahn wieder nach Coschütz brachte.

ca. 23 km

 

Freitag 21.04.

Mit den PKW's fuhren wir nach Radebeul um mit der Schmalspurbahn in gemächlichem Tempo durch den Lößnitzgrund nach Moritzburg zu fahren. Hier begann unsere Wanderung durch die schöne Teichlandschaft um Schloß Moritzburg. Entlang einer halb verfallenen Mauer kamen wir zu den Dardanellen. Sie gehörten zu einer kleinen maritimen  Festungsanlage, der dem sächsischen Hofadel damals zum Zeitvertreib diente. Nach dem Sieg der russischen Flotte in der türkischen Meerenge kam wohl die Idee, dieses Ereignis spielerisch nachzuempfinden. Nahe dem Fasanenschlösschen liegt am Ufer des Großteichs noch ein kleiner Hafen mit Mole und einem Mini-Leuchtturm. 

Unser Wanderweg führte uns jetzt durch den Wald an der Ruine des Hellhauses vorbei zur Rückseite des Jagdschlosses Moritzburg. Über die Terrasse, vorbei an den mächtigen Rundtürmen, kamen wir zur Vorderfront und der Schloßallee.

Nach einer kurzen Pause wanderten wir durch den Ort Richtung Dippelsdorfer Teich. Von der Anhöhe bei Friedewald sahen wir die Bimmelbahn aus dem Lößnitzgrund kommen mit der wir nach Moritzburg gefahren waren. Entlang ihrer Gleise wanderten wir durch Wald und Wiesen nach Radebeul zurück. Ein Auto mit seiner Besatzung machte noch einen Abstecher nach Meißen, die anderen fuhren direkt zum Hotel nach Coschütz.

ca. 19 km

 

Samstag 22.04.

Unsere letzte Wanderung machten wir in Tschechien. Mit den Autos fuhren wir über Pirna und Königstein nach Rosenthal wo wir die Autos parkten. Zu Fuß ging es Richtung tschechischer Grenze, die wir am Eulenthor problemlos überschritten. Auf Waldpfaden und durch mooriges Gebiet wanderten wir um den Ort Sneznik herum bis zum eigentlichen Anstieg auf den 723 m hohen Großen Schneeberg und damit höchsten Gipfel des Elbsandsteingebirges. Die erfolgreichen Gipfelbezwinger schwärmten nach dem Abstieg von einer fantastischen Aussicht.

Wer nicht oben war, erquickte sich währenddessen an leckeren Heidelbeerknödeln.

Gemeinsam ging es durch den Wald und durch den Ort Ostrov. Bizarre Sandsteinfelsen begleiteten uns durch das Tal der Dürren Biela. Vom Grenzübergang Eulenthor waren es dann nur noch wenige km zurück zum Parkplatz in Rosenthal. Auf dem Rückweg hatten wir noch einmal einen schönen Blick auf Lilienstein und die Festung Königstein.

Die Tage in Dresden waren schnell vergangen. Sigrid und Dieter hatten mit dem Besuch der Semperoper und Konzerten in der Frauenkirche und der Kreuzkirche noch einige extra Highlights. Und auch Andreas hatte mit dem Besuch des Karl-May-Museums und des Albertinums seine besonderen Erlebnisse.

Es war wieder eine wunderschöne Wanderwoche und das Wetter war besser als befürchtet, nur kalt war es.

Heinz, der im Hintergrund mitgewirkt hatte, hielt eine kleine Ansprache und dankte Ines und Eberhard, die Dresden und Umgebung seit ihrer Kindheit kennen und uns die Schönheiten ihrer alten Heimat zeigten.

D a n k e Ines und Eberhard für die schöne und erlebnisreiche Zeit in Dresden.

ca. 22 km

 

Sonntag 23.04.

Nach dem Frühstück verabschiedeten sich die Fahrgemeinschaften und fuhren wieder ins  Rheinland zurück. Die Rückfahrt war trotz Ferienende recht entspannt.

 

 

Edith Löffelmann

 

 

 

auf dem Soonwald-Steig mit WF Heinz
auf dem Soonwald-Steig mit WF Heinz

 

 

 

Wanderwoche Soonwald

vom 22. – 29. Oktober 2016

 

Teilnehmer:

Elisabeth & Gerd Dürr, Margret & Klaus Völz, Hee Sook & Helmut Glotzbach,

Irmgard & Karlheinz Mienert, Margret Pick, Edith Löffelmann, Dagmar Pusch,

Iris Fernes, Roswitha Siebert, Walter Lohmüller, Claus Wöhlken, 

                            Fredgar Hoffmann und Ulrich Pakosch

 

Wanderführer:            Heinz Rund

 

Samstag, 22. 10.

 

Bis 11:00 Uhr sollten sich heute die Wanderfreunde am Hotel Ebernburger Hof einfinden. Über­pünktlich war auch der Letzte schon eine viertel Stunde vor der Zeit angekommen. Natürlich konn­ten wir so früh die Zimmer noch nicht belegen. Das Wetter blieb trocken und so nutzten wir die Zeit zu einem Spaziergang zum Schloss Ebernburg. Vom Schlosshof gab es einen schönen Blick auf die Nahe und die schroffen Felsen am gegenüber liegenden Ufer.

Schnell waren wir den kurzen Weg wieder zurück am Quartier. Nach einem kleinen Imbiss starteten wir dann um 13.00 Uhr zu unserer ersten Wanderung.

Vom Haus aus  mussten wir steil auf einem Weg durch die Weinberge auf die Höhe steigen. Allein wegen der Aussicht auf Schloss Rheingrafenstein und die roten Felsen lohnte sich der Ausflug schon.  Mit einigem Auf und Ab durch wunderschönen Herbstwald genossen wir die Strecke bis wir schließlich in Bad Münster am Stein  wieder auf Flussniveau angekommen waren.

Hier im Park am Ufer befindet sich die größte Salinenanlage Europas. Die zehn Meter hohen Gra­dierwerke sind insgesamt über einen Kilometer lang. Die Sole rieselt über Schwarzdornheckenwän­de und versprüht eine frische Brise.

Am Wasser entlang, vorbei am interessanten Kurhaus im Fachwerkstil wanderten wir zurück zum Hotel.

Morgen geht es dann richtig los mit dem Soonwaldsteig.

 

Sonntag, 23.10.

 

Wie verabredet kam überpünktlich der bestellte Bus, um uns zum Ausgangspunkt der 1. Etappe nach Kirn zu bringen. Bei sonntäglichem Glockengeläut gingen wir vom Marktplatz durch die hüb­sche aber fast menschenleere Altstadt am Wasser entlang zum Stadtrand. Bei trockenem Wetter er­reichten wir bald das Örtchen Kallenfelserhof mit Blick auf die Ruine Steinkallenfels, die hoch oben auf einer spitzen Felsnase thronte. Die Fotografen kamen schon auf ihre Kosten.

Nach einer weiteren kurzen Strecke erreichten wir dann das restaurierte Schloss Wartenstein, wo wir im Schlosshof Frühstückspause machten. Im Kavaliershaus haben die Erlebniswelt „Wald und Natur“ sowie die Informationsstelle des Naturparks Soonwald – Nahe ihr Domizil.

Auf dem gut beschilderten Waldlehrpfad ging es dann wieder über unseren Steig. Es wurde steiler und felsiger und damit auch schöner und dann wieder hinab ins Steinbachtal. Natürlich mehr oder weniger sofort wieder hinauf in den Wald immer in der Nähe des Hahnenbachs. Bei Rudolfshaus wieder über die Straße und ein letztes Mal hinauf Richtung Besucherbergwerk Herrenberg. Kurz vor dem Ziel wurde dann auch die weitläufige Anlage der Schmidtburg sichtbar. Unsere morgige Etappe wird uns dann durch das Gelände führen.

Die Experten wurden sich nicht einig, wie viel Höhenmeter wir heute geschafft hatten. Immerhin hat das viele Auf und Ab ca. 800 Höhenmeter eingebracht. Nach 6 Stunden Wanderzeit hatten wir uns dann eine Tasse Kaffee verdient. Leider war es aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich, das Bergwerk oder die daneben wieder aufgebaute Keltensiedlung zu besichtigen.

Ein schöner Wandertag in herrlicher Umgebung! Ein paar Sonnenstrahlen mehr hätten uns gefallen! Und morgen soll es regnen!?!? 

 

Montag, 24.10.

 

Ja! Es ist Montag und es regnet!

Die heutige Etappe stand wettermäßig unter keinem guten Stern! Den ganzen Tag brauchten wir den Regenschirm und die Regenkleidung. Als wir pünktlich um 16:30 Uhr am Bus ankamen, war mancher Schuh voll Wasser, mancher Fuß und manche Bluse / Jacke nass!

    

Dabei hatten wir einen besonders schönen Streckenabschnitt, der ein bisschen Sonne verdient ge­habt hätte. Am Besucherbergwerk Herrenberg marschierten wir los und erreichten bald die wieder aufgebaute Keltensiedlung Alteburg. Um die frühe Uhrzeit war noch keine Besichtigung möglich sodass wir nur einen Blick über den Zaun auf ein paar Hausdächer werfen konnten. Von der Sied­lung konnten wir jedoch die Ruinen der Schmidtburg schon sehen. Der Weg führte bergab, bergauf dort hin und wir nahmen uns die Zeit, in den Gemäuerresten herumzuspazieren.

Durchs Hahnenbachtal über den Wassererlebnispfad wanderten wir immer mal wieder ein weiteres Stück bergauf durch Wald und Wiesengelände an Schneppenbach vorbei bis zur Unterstellhütte beim Teufelsfels. Bei dem trüben und nassen Wetter hatten wir jedoch nichts von einer Aussicht und ersparten uns den Aufstieg auf den Aussichtsturm.

Dann führte der Weg auf holprigem Gelände durch eine liebevoll von wem auch immer gestalteten Steinmännchen Landschaft. Mit viel Phantasie gab es große, kleine und kuriose Männlein zu be­staunen.

Vorsichtig überquerten wir dann im Simmerbachtal die Bundesstraße, nutzten die glitschige Brücke über den Bach und mussten noch einmal mühsam im Wald auf matschigem Weg steil bergauf über verfallene Stufen und Baumwurzeln klettern. Das letzte Stück ins Dorf Gehlweiler war dann schnell und mühelos bewältigt. Bei den Häusern auf der Dorfstraße und bei der Schule war noch einiges über den Film „Die andere Heimat“ dokumentiert.

Eine Stunde brauchte der Bus, um uns wieder nach Bad Münster am Stein zu bringen. Nach dem Abendessen feierten wir noch den Geburtstag von Klaus Völz. Der Tag mit der recht anstrengenden Wanderung wird ihm sicher noch länger im Gedächtnis bleiben.

 

Dienstag, 25.10.

 

Der Bus brachte uns pünktlich zum Wanderparkplatz in der Nähe der Burgruine Koppenstein. Nur wenige hundert Meter trennten uns von den Überresten der Burg. Den markanten Turm konnte man über eine enge Wendeltreppe besteigen. Die Soonwälder sehen in dem Turm das Wahrzeichen ihrer Landschaft.

Die schöne Aussicht zeigte uns dann von oben unsere heutige Wanderstrecke.

Glücklicherweise meinte es der Wettergott gut mit uns und wir konnten den ganzen Tag die Schir­me im Rucksack lassen.

Großenteils schlängelte sich unser Wanderweg als schmaler Pfad durch herbstlich bunten Buchen­wald; manchmal etwas matschig sanft mehr bergauf als bergab bis zum nächsten Aussichtspunkt, dem Alteburgturm. Auf der Plattform versuchten wir dann den Erbeskopf, (höchste Erhebung im Hunsrück) und den Donnersberg in der Pfalz zu erkennen. Dann war auch Zeit für eine gemütliche Picknickpause.

Später hätte man Pilze suchen können; aber wo hätten wir damit bleiben sollen? Bis zur „runden Tanne“ marschierten wir auf breitem Forstweg zügig voran und verließen dort den Soonwaldsteig. Nach 4 km hatten wir dann unser Tagesziel, Café Malepartus erreicht, wo wir um 16.30 abgeholt wurden.

Das Abendessen wurde heute auf der Ebernburg serviert. Gut gelaunt stiegen wir dann zum Hotel herunter nicht ohne in der „Scheune“ noch vom Nahewein zu probieren.

 

Mittwoch, 26.10.

 

Wie von Heinz im Programm vorgeschlagen, hatten wir eine wunderschöne Etappe nach Rheinböl­len. Das Wetter spielte mit, die Wege waren ok, die Aussichten von den  Pausenplätzen gut und die Stimmung wie immer ausgezeichnet. Für uns Senioren ungewohnt, endete die Wanderung bei Bur­ger King! Bis zur Ankunft des Busses konnten wir dann zwischen Burger, alle Sorten von Kaffee und Eis die Wartezeit überbrücken.

Heute wurde nach dem Abendessen ein weiterer Weinkeller ausprobiert! Allmählich finden wir Ge­schmack am Nahewein.

Unterwegs wurde für den Abreisetag am Samstag noch eine Stadtführung in Bad Kreuznach organi­siert. Das wird bestimmt ein guter Abschluss unserer Wanderwoche.

 

Donnerstag,27.10.

 

Der vorletzte Wandertag!

 

Von Tag zu Tag steigt die Kondition und die Stimmung. Die morgendliche Busfahrt wird immer pünktlicher und wir starten die Wanderung in der Nähe des Burger King bei Rheinböllen.

Der Wettergott meint es heute gut und wir wandern mit leichtem Gepäck und leichter Kleidung.

Wie von Heinz vorgegeben, hatten wir unterwegs verschiedene Aussichtspunkte mit und ohne  Turm. Beim Ohligsberg können wir auch von weitem schon den Rhein, unser Wanderziel, erkennen.

Im Jägerhaus war sogar Zeit für eine ausführliche Kaffeepause. Der letzte Aufstieg durch die  „Steeckeschlääferklamm“ macht uns viel Spaß und alle mussten die vielen in die Bäume geschnitz­ten Gesichter und Fratzen  fotografieren.

Wegen „Wetterschäden“ ist der erste Teil unserer morgigen Wanderung durch das Morgenbachtal gesperrt; da müssen wir morgen vor Ort entscheiden, wie die schwierige Stelle umgangen werden kann.

Nach dem Abendessen haben wir dann noch in einer anderen Gastwirtschaft den Nahewein pro­biert. Bald haben wir die Weinstuben im Ort „durch“!!

 

Freitag, 28.10.

 

Der Bus brachte uns zum Ausgang der Steckeschlääferklamm und wir hatten beim Abstieg noch mal das Vergnügen die geschnitzten und bemalten Gesichter zu betrachten. Am Eingang des Mor­genbachtals entschieden wir dann mutig, den Weg trotz des Sperrvermerks zu begehen. Es wurde ein wildromantischer Aufstieg und wir waren sehr begeistert. An den umgestürzten Bäumen kamen wir gut vorbei. An zwei Stellen war der Weg zwar ein Stück abgesackt aber für uns doch Platz ge­nug, um vorbei zu kommen. 

Oberhalb der Burg Rheinstein fanden wir einen wunderbaren Picknickplatz mit grandioser Aussicht auf den Rhein. Am Schweizer Haus vorbei wanderten wir dann zum Forsthaus Heiligkreuz, wo wir den Soonwaldsteig verließen. Wir wollten unbedingt die kleine Hängebrücke über das Kreuzbachtal benutzen. Es lohnte sich über die wackelige kleine Brücke zu gehen. Lohnende Fotomotive!

Der Abstieg ins Rheintal sollte dann durch die Kreuzbachklamm erfolgen.

Da es unsere letzte Wanderung der Woche war, musste dann aber doch noch etwas unvorhergesehe­nes  passieren. Die Klamm war wegen notwendiger Bauarbeiten gesperrt. Deshalb benutzten wir einen Weg rechts vom Bach, der in die richtige Richtung führte. Die letzten paar hundert Meter blieb uns aber keine Chance als steil bergab durch den Buchenwald ohne Weg und Steg zu einem kleinen Brückchen herunterzuklettern. Alle haben es geschafft!

Der Weg nach Bingen brachte dann doch noch eine weitere Überraschung! Der Überweg über den letzten Bach war zerstört und nicht einmal notdürftig in Ordnung gebracht. Selbst die mutige Marg­ret landete beim Überquerungsversuch mit beiden Schuhen im Wasser und musste „geretter werden. Also gingen wir ein Stück zurück und dann über den Fahrradweg bis zum Park am Mäuseturm. Die Sonne schien auf den Mäuseturm, den Rhein mit weißen Ausflugsschiffen und unsere zufriedene Wandertruppe. Den Abschluss machten wir in einem netten Café und erreichten pünktlich unseren Bus, der uns schnell nach Hause brachte.

 

Eine wieder mal gut gelungene Wanderwoche ist zu Ende! Perfekt organisiert, Wettermäßig ohne Probleme, gute Stimmung und keinerlei Verletzungen!

 

Danke Heinz! Wir kommen das nächste Mal gerne wieder mit.

 

Irmgard Mienert

 

 

Samstag, 29.10.

 

Nach unserem Stadtrundgang durch Bad Kreuznach fuhren wir quer durch den Hunsrück nach Mörsdorf. Zum Abschluss unserer Wanderwoche wollten wir noch zur 360 m langen Geierley-Hän­geseilbrücke, die in 100 m Höhe das Mörsdorfer Bachtal überspannt. Der Weg war nicht zu verfeh­len, viele Menschen hatten das gleiche Ziel. Nachdem die ersten Fotos von dem beeindruckenden Bauwerk gemacht waren, wanderten wir zur Sosberger Talseite hinüber. Beim schwankenden Gang über die Brücke hatten wir einen einzigartigen Weitblick in den Hunsrück. Nach kurzem Aufenthalt auf der Sosberger Seite ging es wieder zurück zum Parkplatz in Mörsdorf, diesmal über den weni­ger begangenen Waldweg. Um ein prickelndes Erlebnis reicher, verabschiedeten wir uns voneinan­der und begaben uns auf den Heimweg.

 

 

Edith Löffelmann

 

 

unser Wanderführer Karlheinz war mit seiner Wandergruppe im Hunsrück unterwegs und beschritt die längste Hängebrücke Deutschlands mit 360 Metern Länge
unser Wanderführer Karlheinz war mit seiner Wandergruppe im Hunsrück unterwegs und beschritt die längste Hängebrücke Deutschlands mit 360 Metern Länge

Willi, der SGV-Rüsselwanderer

 

 

 

Unsere Internetseite wurde      am 13. November 2019

  ergänzt und aktualisiert.

 

 

 

 

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