Neanderlandwoche 2019

 

Im Rahmen der Neanderlandwoche 2019 führte Margret Völz eine 26-köpfige Wandergruppe- auf historischen Pfaden- entlang der Stadtgrenze Langenfeld / Solingen. Das Wetter spielte mit, die Wege waren gut begehbar und die Wandergruppe gut gelaunt. Auf Schloss Hackhausen traf man zufällig die Chefin, die noch einen Toilettengang im Schloss ermöglichte. Die Wanderung endete mit einer Einkehr im Burg Café von Haus Graven. Einige Teilnehmer waren von der Wanderung so angetan, dass sie nach Unterlagen fragten um die Tour nachzuwandern.

 

 

Wanderung 15. Mai 2019

 

Motte Schwanenmühle

Hierbei handelt es sich um eine früh-/hochmittelalterliche Befestigungsanlage.

Von der Anlage sind noch die Wallanlagen sowie der eigentliche Turmhügel der Turmhügelburg (Motte) erhalten. Entstehungszeit vor 1300.

Die als Bodendenkmal eingetragene Ruine liegt nordwestlich der Wassserburg Haus Graven, die mutmaßlich als Nachfolgeburg der Motte Schwanenmühle erbaut wurde.

 

Wie kam die Schwanenmühle zu Ihrem Namen?

Mit Schwänen hat die uralte Ortsbezeichnung nichts zu tun.

-         Manche mit Schwan zusammengesetzte Ortschaften lassen auf frühere

Rodungstätigkeiten schließen. Das Wort stammt vom althochdeutschen Swant= Schwendung (schwenden, ausreuten, fortschaffen, verbrauchen

verschwenden). Es bezeichnet die Form der Rodungsarbeit, die Land zu gewinnen sucht. Viele mit Schwan zusammengesetzte Namen bedeuten daher Orte, wo in früheren Zeiten die Waldungen angehauen wurden, damit sie dahinschwanden.

 

Die Schwanenmühle soll 1554 erbaut worden sein. Nach der Überlieferung soll das Abbruchmaterial der Motte zum Bau verwendet worden sein.

 

Möglicherweise handelt es sich bei der Schwanenmühle um die erste in Langenfeld erwähnte Mühle. Eine entsprechende Urkunde ist von 1341.

Sie steht im Zusammenhang mit Haus Graven.

 

 

 

Krüdersheide

Die frühere Krüdesheider Mühle benannt nach der Hofschaft Krüdersheide

liegt am Viehbach an der Grenze zu Solingen auf dem Gebiet der Stadt

Langenfeld. Sie zählte zur früheren Bürgermeisterei Richrath.

1681 wurde die Ölmühle erstmals erwähnt. Sie gehörte den Eigentümern des

Rittersitzes Hackhausen und wurde an Müller verpachtet. Hier liegt ein Pachtvertrag von 1702 vor.

Ende des 19. Jh. wird wohl die Ölmühle stillgelegt und in einen Schleifkotten

umgebaut worden sein.

 

Schloss Hackhausen ist ein Wasserschloß des Rokoko in Solingen. Die Geschichte des Adelssitzes reicht bis ins Mittelalter zurück. Das heute noch vorhandene Schloss stammt jedoch in weiten Teilen aus dem Jahr 1907, da es nach einem Brand neu errichtet wurde. Die Wurzeln des Hofes Hackhausen liegen wahrscheinlich im Mittelalter. Aus derselben Zeit stammte vermutlich eine erste Wasserburg am gleichen Standort. Die alte Wasserburg war in der zweiten Hälfte des 18. Jh. stark verfallen. Die Besitzerfamilie ließ sie daher im Jahre 1772 abbrechen und durch ein größeres Wasserschloss im Stil des Rokoko ersetzen.

 

Heute bietet Schloss Hackhausen einzigartige Räumlichkeiten für private

Feiern.

 

Haus Graven ist eine Wasserburg und wurde vermutlich um 1300 als Nachfolgeburg der ehemals 800 Meter nördlich gelegenen Motte Schwanenmühle erbaut.

Haus Graven ist ein U-förmiger Bruchsteinbau, der an drei Seiten von breiten Wassergräben umgeben ist. Bei dem heutigen Gebäude handelt es sich um die Mitte der im 17. Jh. erbauten Vorburg. Das Wappen des Grafen von Mirbach über dem Hauptprotal gibt gemeinsam mit der Jahreszahl 1656 Auskunft über das Errichtungsdatum und die Bauherren. Von dem einstigen Herrenhaus mit seinen sechs Türmen ist nichts mehr erhalten.

Ende 2010 wurde sie für 10 Jahre von der Stadt Langenfeld angemietet, um sie als Museum und Veranstaltungsort zu nutzen. Zugleich sollte die Anlage damit erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 

 

 

 

 

 

Am 16.05.2019 Exkursion zur neanderland Woche in Monheim am Rhein!

Thema: Rheinbogen trifft Altstadt!

 

In Zusammenarbeit mit der Stadt Monheim am Rhein und dem SGV- Abt. Langenfeld/ Monheim e.V.- fand diese Veranstaltung statt, Treffpunkt war um 14 Uhr der Rathausplatz. Dort konnte der Exkursionsleiter 10 Teilnehmer begrüßen, aus den Nachbarstätten Köln, Düsseldorf, Wuppertal, Solingen und Neuss. Leider hatten sich aus der SGV-Abteilung nur 2 Teilnehmer bei bestem Wetter eingefunden. Am Anfang der Exkursion eine kurze Erklärung zur Geschichte Monheims! Als im Jahre 1157 ein Wilhelm von Monheim Ländereien mit dem St. Gereonstift tauschte und darauf Gebäude errichten durfte. War das wohl die Grundsteinlegung von Monheim. 1257 wird Monheim Zollstätte der Grafen von Berg. 1288 Schlacht von Worringen, wird der Kurfürst von Köln im Kirchturm von St. Gereon festgesetzt. 1307 bekommt Monheim das Marktrecht. Den 1. Weltkrieg übersteht Monheim ohne große Kriegsschäden, aber der 2. Weltkrieg zerstörte Monheim. Ziel war die Rhenania-Raffenerie die Flugzeugbenzin herstellte. 1939 erhielt Monheim das Stadtwappen die Gänseliesel. Das war das erste Ziel dieser Exkursion der Springbrunnen der Gänseliesel auf dem Rathausplatz. Es ging an den Basaltsäulen vorbei und an dem „Dicken Ei“ zum Ulla-Hahn-Haus. Wo eine Mitarbeiterin berichtet zu der Schriftstellerin Ulla Hahn und die Aufgaben des Hauses erläuterte. Wir kamen zur Marienburg  die Eugen von Kesseler 1879/80 für seine Familie bauen ließ. Im Park steht ein Gedenkstein für Winrich von Kniprode, Hochmeister des Deutschen Ritterordens von 1351 bis 1382. Es geht zum Voigsthof, dem die Familie Aschenbroich gehörte. Sie stellten von 1695 bis 1803 drei Vögte und führten in ihrem Siegel die Gänseliesel was heute das Stadtwappen ist. Vor ihrem Hof bauten sie 1707 die St. Josefs Kapelle. Durch den Rheinbogen mit Erläuterungen zur Deich- Verlegung und Erhöhung um die Hochwassergefahr zu bannen kamen wir durch den neu angelegten Landschaftspark in die Altstadt. Zum Zollhaus, St. Gereon Kirche, Altes Rathaus, Gerichtsstätte, Kradepohl, ev. Kirche und Monheims Wahrzeichen der Schelmenturm. Durch den verließen wir die Altstadt über das „Doll Eck“ erreichten wir wieder den Rathausplatz. Eine Einkehr mit Eis, Kaffee und Kuchen beendete diese Exkursion.

 

Heinz Rund 

 

 

 

 

 

Von den LVR- Kliniken zum kleinsten Ortsteil von Langenfeld

 

        Exkursion und Wanderung im Rahmen der neanderland Wanderwoche am 15.05.2019.

 

Am  15.05.2019 fand im Rahmen der neanderland Wandertage- in Zusammenarbeit von Stadt Langenfeld und dem SGV- Abt. Langenfeld/ Monheim e.V.- die o.g. Veranstaltung statt. Bei bestem Wetter wurden die 20 Teilnehmer  auf der Freitreppe der Hauptverwaltung der LVR- Kliniken von Bürgermeister Schneider und Dir. Dr. Höhmann begrüsst. Die Führung begann mit Informationen im imposanten Festsaal ( lt. H. Schneider, der schönste Saal Langenfelds ). Fr. Lemke und Fr. van Treeck führten uns fachkundig durch das weitläufige Klinikgelände, welches in schönsten Frühlingsfarben sich vorstellte. Mit noch etwas Reklame für die käuflich zu erwerbenden Bioprodukte aus eigener Herstellung wurden wir am östlichen Ausgang zu unserer Wanderung verabschiedet. Die Wanderung führte über gute,  abwechslungsreiche Wege in einem großen Bogen um das Further Moor, wobei bevorzugt Teilstücke des Neanderlandsteiges benutzt wurden. Etappenpunkte waren: die Knochenbergsbrücke, Naturfreundehaus Leichlingen, Hapelrath ( kleinster Ortsteil von Langenfeld ) und die Dückeburg. Nach knapp 10 km Wanderung trafen wir wieder am Parkplatz des LVR- Geländes ein. Das Wetter hatte mitgespielt, die Führung war interessant, die  Wege gut und abwechslungsreich und vor allen Dingen; die Teilnehmer waren gut drauf. Fazit: eine gelungene Veranstaltung. Nach Ende der Veranstaltung traf sich noch eine grössere Gruppe zur Stärkung im Ratskeller.

Max Kürsten

SGV Infoflyer 2019

2019_03_28_neanderland_Programm_WaWo2019
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Willi, der SGV-Rüsselwanderer

 

 

 

Unsere Internetseite wurde      am 13. November 2019

  ergänzt und aktualisiert.

 

 

 

 

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